Morbus Crohn und nun?
Dagegen anzukämpfen, es zu verleugnen oder zu verharmlosen, hat keinen Sinn.
Erst die wenn ich den Morbus Crohn als „Untermieter“ akzeptiere, bringt mir das eine gewisse innere Ruhe und Gelassenheit, vielleicht auch einen besonderen Humor mit sich, mein Leben künftig anders als bisher zu meistern. Es heißt nicht, schlechter oder besser zu sein als man „vorher“ war, sondern mit einem neuen Bewusstsein zu leben.
Jedoch wenn das so einfach wäre, wäre alles gut.
Der Morbus Crohn kann unbemerkt weiter fortschreiten.
Der Darm kann sich entzünden, ohne dass ich es anfangs merke.
Wenn ich weiß, dass ich eine entzündliche Darmerkrankung habe, fällt es mir leichter, die ersten Anzeichen zu orten, wenn “etwas nicht stimmt”.
Jedoch was ist, wenn ich es nicht weiß?