Search results for: sind esten slawen? (30)

Ost-Unis punkten bei Abiturienten aus dem Westen

Nach dem Abitur wechseln doppelt so viele Studienanfänger aus Westdeutschland an ostdeutsche Hochschulen wie in umgekehrter Richtung. Marco Tullner (CDU), Staatssekretär im Magdeburger Wissenschaftsministerium, wertet das als Erfolg für die länderübergreifende Medienkampagne „Studieren in Fernost“.

Halle (Saale)/MZ.

Zwei zu eins für Ostdeutschland: Für jeden ostdeutschen Abiturienten, der zum Studium in die alten Bundesländer geht, kommen zwei westdeutsche Abiturienten an die Hochschulen in den neuen Ländern. Das ist das Ergebnis der Wanderungszahlen des Statistischen Bundesamtes. Diesen Erfolg schreibt Marco Tullner (CDU), Staatssekretär im Wissenschaftsministerium Sachsen-Anhalts, dabei auch der länderübergreifenden Marketingkampagne „Studieren in Fernost“ zu. „Die Zahlen sprechen dafür, dass die Kampagne gut angelegt ist“, sagte Tullner. „Sie wurde immer belächelt, viele haben die Nase gerümpft. Aber die, die mitmachen, sind davon überzeugt und es hat eine Dynamik entfacht.“

Seit dem Start 2009 koordiniert das Magdeburger Ministerium die Initiative für die fünf ostdeutschen Bundesländer. Das Bundesbildungsministerium fördert die Initiative noch bis 2015 mit 21,9 Millionen Euro. Wie es dann weitergehe, werde derzeit beraten, erklärte Tullner.

Interesse hat sich fast verdoppelt

Bei westdeutschen jungen Menschen hat sich das Interesse für ein Studium im Osten seit 2009 von neun auf 17 Prozent fast verdoppelt. Im Vergleich zu Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen war der Zuwachs in Sachsen-Anhalt seit dem Wintersemester 2008/09 am höchsten. Woran das liege, könne man nur vermuten, sagte Tullner. Es gebe aber gute Argumente, hier zu studieren, etwa eine attraktive Hochschullandschaft „trotz der aktuellen Einsparungen“.

„Man soll so eine Kampagne aber nicht überschätzen“, betonte der Staatssekretär. Es sei sicher auch so, dass das Denken in den Kategorien Ost und West nicht mehr so ausgeprägt sei, sondern eher das Angebot den Ausschlag für die Wahl des Studienortes gebe. Zunächst müsse das gute Studienangebot im Osten bei den neuen Schülergenerationen erstmal bekanntgemacht werden.

Derzeit konzentriert sich nach den Angaben Tullners die aktuelle Phase der Kampagne darauf, zu zeigen, dass „nach dem Studium im Osten auch die Lebensperspektive attraktiv ist“. Zugleich werden einzelne Hochschulstandorte in den Fokus gerückt. „Die verfolgen völlig unterschiedliche Konzepte unter dem Dach der Kampagne“, sagte Tullner. „Das ist aber auch das, was es reizvoll macht, weil es einen breiten Spielraum an Möglichkeiten bietet.“

Dass ostdeutsche Hochschulen für junge Menschen aus den alten Bundesländern immer attraktiver werden, zeigt auch eine repräsentative Studie des Leipziger Institutes für Marktforschung. Demnach stehen 17 Prozent der westdeutschen Interessierten einem Studium an den 43 Hochschulen im Osten offen gegenüber – und damit vier Prozent mehr als im Vorjahr.

West-Anteil wächst weiter

Das zeigt sich auch in den Zahlen der einzelnen Hochschulen im Land. Von Jahr zu Jahr wächst der Anteil westdeutscher Studenten. An der Hochschule Harz ist inzwischen der Anteil der westdeutschen Studienanfänger mit 49 Prozent sogar höher als der der ostdeutschen Studienanfänger mit 47,4 Prozent. Das bestätigt sich auch für das bald beginnende Sommersemester. Laut Sprecher Andreas Schneider sind 53 Prozent der neuen Studenten aus den alten Bundesländern, allen voran aus dem benachbarten Niedersachsen. 2012/13 betrug der Anteil noch 41 Prozent. An der Martin-Luther-Universität Halle lag der Anteil der westdeutschen Studienanfänger im Wintersemester 2013/14 mit 35 Prozent so hoch wie im Vorjahr.

Als Gründe, in den Osten zu kommen, werden vor allem die Qualität der Lehre sowie die niedrigen Lebenshaltungskosten genannt. Das ist für 58 beziehungsweise 55 Prozent der Befragten entscheidend, die sich an der Studie des Leipziger Institutes beteiligt haben. Ebenfalls mehr als die Hälfte der Befragten nannten das Angebot der Studienfächer im Osten als Grund, das als „sehr attraktiv“ beziehungsweise „attraktiv“ bewertet wurde. Für die Studie waren Ende 2013 bundesweit 500 studierwillige junge Menschen zwischen 16 und 24 Jahren befragt worden.

Quelle: www.mz-web.de

Share Button

Zwei Maßnahmen gegen die Demografiefalle

Die Bevölkerung in Ostdeutschland schrumpft schneller als im Westen und sie wird immer älter. Manche Regionen entvölkern sich. IWH-Präsident Gropp rät zur Konzentration auf die Städte und hofft auf Zuwanderung.

Ostdeutschland drohen nach Meinung des Präsidenten des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Reint E. Gropp, in Zukunft Betriebsschließungen wegen Fachkräftemangels. Die Probleme durch den Bevölkerungsschwund und den steigenden Anteil älterer Menschen könnten durch Zuwanderung zumindest abgefedert werden. Nach Prognosen des Statistischen Bundesamts ist im Jahr 2030 jeder dritte Ostdeutsche 65 Jahre und älter.

Gerät der Osten Deutschlands in eine Demografiefalle?

Auf jeden Fall sind die demografischen Effekte viel drastischer in Ostdeutschland als in Westdeutschland und viel gravierender auf dem Land als in der Stadt. Ich glaube, dass das die größte Herausforderung der nächsten Jahrzehnte sein wird. Die Wirtschaft leidet schon jetzt unter dem Fachkräfte- und Azubi-Mangel. In einigen ländlichen Gebieten mit starkem Bevölkerungsschwund entstehen kaum neue, produktive Unternehmen. Es wird eine Ausdünnung bei kleinen Betrieben geben, auch weil Unternehmensnachfolger fehlen. Das könnte die Land-Stadt-Wanderung noch verstärken.

Wie sollte ihrer Meinung nach auf diese Entwicklungen reagiert werden?

Ich glaube, die Politik muss irgendwann den Mut haben und sagen, dass die Infrastruktur in dünn besiedelten Gebieten nicht auf Dauer auf dem bisherigen Niveau gehalten werden kann. Es ist unheimlich teuer, Abwasserleitungen oder schnelles Internet für ganz wenige Menschen bereitzustellen. Ich weiß, dass so ein Eingeständnis schwer fällt, weil wir bisher den Anspruch auf überall gleiche Lebensbedingungen haben.

Also weg vom Land?

Ich befürchte mittelfristig schon. Man muss sich auf die Städte konzentrieren, gerade in Ostdeutschland. Sie müssen attraktiver werden für die Zielgruppe der gut ausgebildeten, möglichst kinderreichen jungen Familien. Wahrscheinlich können die nur aus dem Ausland kommen, weil es ja auch im Westen Fachkräftemangel gibt. Es verlangt von Politikern schon großen Mut, Politik für eine Gruppe zu machen, die noch gar nicht da ist und daher auch keine Stimme bei Wahlen hat.

Dann schnappt die Demografiefalle nicht zu, wenn es ausreichend Zuwanderung in Ostdeutschland gibt?

Einwanderung kann den Prozess verlangsamen und abfedern, aber die Probleme nicht vollständig lösen. Man muss dabei die Asylproblematik vollständig von der Einwanderung trennen. Es geht darum, für junge Fachleute, für High Potentials, attraktiver zu werden. Dabei muss eine Kultur geschaffen werden, die Zuwanderung zuträglich ist. Pegida sorgt für das Gegenteil. Die Verwirrung um Asylsuchende und Immigrationswillige behindert die Debatte entscheidend. Bei den einen geht es um den berechtigten Schutz vor Verfolgung in ihren Heimatländern, bei den anderen um Menschen, die sich hier dauerhaft eine Zukunft aufbauen könnten, weil sie auf dem Arbeitsmarkt gebraucht werden. Ein Zuwanderungsgesetz könnte da schon helfen, auch wenn es eigentlich zu spät kommt.

Aber warum sollten Migranten nach Rostock, Halle oder Erfurt gehen und nicht in die Großstädte im Westen?

Es gibt ja durchaus einige Bedingungen, die beispielsweise in Halle besser sind als in Frankfurt am Main: Man findet besser eine schöne, bezahlbare Wohnung, die Kinderbetreuungsangebote sind deutlich besser, es gibt mehr Ganztagsschulen und die Qualität der Schulen ist in einigen Fächern höher als im Westen. Das macht die ostdeutschen Städte attraktiv für gut ausgebildete Paare, von denen beide arbeiten.

Ist der starke Bevölkerungsrückgang nur ein Fluch, oder birgt er auch Chancen?

Der Osten ist in der demografischen Entwicklung dem Westen etwa zehn Jahre voraus. Ich sehe darin auch Chancen. Die Probleme sind anders als in Berlin, München oder Frankfurt schon jetzt offensichtlich. Daher könnten die neuen Bundesländer zu Vorreitern beim Entwickeln und Umsetzen von Lösungen werden. Für meinen Geschmack macht sich die Politik darüber aber noch immer viel zu wenige Gedanken. Übrigens: Der Rückgang hat ja auch positive Seiten für qualifizierte Arbeitnehmer: Die Löhne werden steigen und es gibt mehr attraktive Stellenangebote.

Quelle: dpa

 

Share Button

Mitführen einer Warnweste ab heute Pflicht

Seit heute, dem 01.07.2014 gilt auch in Deutschland eine generelle Pflicht, in jedem Kraftfahrzeug (ausgenommen Motorräder) eine Warnweste mitzuführen. Bisher galt dies infolge entsprechender berufsgenossenschaftlicher Unfallverhütungsvorschriften nur für gewerbliche Fahrzeuge.

Wortwörtlich heißt es bezüglich dieser nun generell bestehenden Warnwestenpflicht im Gesetz (§ 53a der Straßenverkehrszulassungsordnung): „In Kraftfahrzeugen mit Ausnahme von Krankenfahrstühlen, Krafträdern und einachsigen Zug- oder Arbeitsmaschinen müssen mindestens folgende Warneinrichtungen mitgeführt werden: in Personenkraftwagen, Lastkraftwagen, Zug- und Sattelzugmaschinen sowie Kraftomnibussen: eine Warnweste.“

Weiterhin heißt es in dieser Bestimmung: „Warnwesten müssen der Norm DIN EN 471:2003+A1:2007, Ausgabe März 2008 oder der Norm EN ISO 20471:2013 entsprechen.“

Hierauf ist beim Kauf und der Ausstattung der Fahrzeuge mit der Weste also zu achten.

Für einen Verstoß gegen diese Mitführpflicht ist ein Bußgeld von 15 Euro vorgesehen.

Nicht gesetzlich geregelt ist, wie diese bloß eine mitzuführende Warnweste im Falle eines Falles konkret einzusetzen ist – was ist zum Beispiel, wenn eine ganze Busgesellschaft den Bus infolge eines Unfalles auf einer Autobahn verlassen muss? Insofern ist diese sicherlich durchaus sinnvolle Vorschrift meines Erachtens nicht zu Ende gedacht worden.

Im Interesse der eigenen Sicherheit und der Sicherheit aller Mitfahrer ist es jedenfalls sinnvoll, für jeden Mitfahrer jeweils eine Weste parat zu haben (für Kinder ggf. kleinere), auch wenn dies so bislang nicht zwingend vorgeschrieben ist. Und sinnvoll ist es natürlich auch, dass diese Westen dann auch griffbereit sind und nicht etwa irgendwo in den Tiefen des Kofferraums verstaut liegen.

Das Mitführen entsprechend vieler Westen ist insbesondere auch deshalb sinnvoll, weil in anderen Ländern andere Vorschriften gelten, die zum Teil vorschreiben, dass jeder Insasse beim Verlassen eines Fahrzeuges z.B. im Rahmen einer Panne eine Weste tragen muss und zum Teil recht hohe Bußgelder für Verstöße hiergegen vorgesehen sind. Hat man entsprechend viele Westen dabei, muss man sich beim länderübergreifenden Reisen hierüber keine Gedanken mehr machen.

Quelle: Mit freundlicher Unterstützung von www.anwalt.de   Rechtsanwalt Frank Manschwetus

Share Button

Kitas fehlen 120.000 Erzieherinnen

In deutschen Kindertagesstätten gibt es laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung zu wenig Erzieherinnen und Erzieher. Für eine angemessene Betreuung müssten bundesweit 120.000 Vollzeitstellen geschaffen werden. Das würde jährlich zusätzlich fünf Milliarden Euro kosten und die Personalaufwendungen in dem Bereich um ein Drittel auf insgesamt 19 Milliarden Euro erhöhen, berechnete die Stiftung.

Zudem forderte Jörg Dräger vom Stiftungsvorstand bundesweit geltende Qualitätsstandards für Kitas. Der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz habe die Bundesländer gezwungen, die Quantität der Plätze zu erhöhen. Nun sollte ein Gesetz dafür sorgen, „dass auch überall die Qualität stimmt“, so Dräger.

Große Unterschiede zwischen Ost und West

Der Betreuungsschlüssel in den Ländern ist sehr unterschiedlich.

Laut der Studie gibt es in Deutschland ein starkes Ost-West-Gefälle in den Betreuungseinrichtungen. Während in den ostdeutschen Krippen, also Einrichtungen für unter Dreijährige, sich eine Erzieherin um durchschnittlich 6,3 Kinder kümmern muss, kommen im Westen 3,8 Kinder auf eine Erzieherin.

Am besten schneiden in der Studie Bremen (eins zu 3,2) und Baden-Württemberg (eins zu 3,3) ab. In Sachsen-Anhalt ist dagegen eine Erzieherin für durchschnittlich 6,7 Kinder zuständig.

Bremen mit doppeltem Spitzenplatz

Ähnlich sieht die Situation bei den über Dreijährigen aus. Statistisch liegt in dieser Altersgruppe der Personalschlüssel im Westen bei eins zu 9,1 und im Osten bei eins zu 12,7. Die besten Betreuungsverhältnisse haben erneut Bremen (eins zu 7,7) und Baden-Württemberg (eins zu acht). Schlusslicht ist Mecklenburg-Vorpommern, wo eine Erzieherin statistisch für 14,9 Kinder verantwortlich ist.

Die Stiftung hält es für angemessen, wenn bei den unter Dreijährigen eine Erzieherin für höchstens drei Kinder verantwortlich ist. Bei den über Dreijährigen sollte der Personalschlüssel demnach bei eins zu 7,5 liegen. Viele Bundesländer sind davon allerdings weit entfernt.

Die Stiftung fordert zudem, dass die Zeit für Leitungsaufgaben sowie Qualitätskriterien für Fort- und Weiterbildungen, Fachberatung sowie Mittagsverpflegung in einem Bundes-KiTa-Gesetz festgelegt werden.

Immer noch zu wenige Kita-Plätze

Seit 1. August 2013 haben Eltern von unter Dreijährigen einen Rechtsanspruch auf ein staatlich gefördertes Betreuungsangebot – entweder in einer Kindertagesstätte oder bei einer Tagesmutter. Es fehlen aber trotz Zuwachses vor allem in den westdeutschen Bundesländern in den vergangenen Jahren noch Plätze. Zum 1. März 2014 stand für knapp 662.000 Kinder unter drei Jahren ein Platz zur Verfügung. Das waren 32,5 Prozent der Kleinkinder in diesem Alter. Ursprünglich sollte es bis Inkrafttreten des Rechtsanspruchs 750.000 Betreuungsangebote geben.

Quelle: Mit freundlicher Unterstützung von www.tagesschau. de

Share Button

Ich habe gelernt. Gedankliches Jogging.

Ich habe gelernt

Ich habe gelernt, dass du niemanden dazu bringen kannst, dich zu lieben. Alles was du tun kannst, ist, jemand zu sein, den man lieben kann. Der Rest liegt an den anderen.

Ich habe gelernt, egal wie viel ich mich kümmere, manche Menschen kümmert es nicht.

Ich habe gelernt, dass es Jahre braucht Vertrauen aufzubauen, aber nur Sekunden, um es zu zerstören.

Ich habe gelernt, dass im Leben nicht zählt, was du hast, sondern wen du hast.

Ich habe gelernt, das du dich nicht mit dem Besten, das andere geben können vergleichen solltest, sondern mit dem Besten das du geben kannst.

Ich habe gelernt, dass es nicht wichtig ist, was Leuten passiert, sondern was sie daraus machen.

Ich habe gelernt, dass du impulsiv etwas tun kannst, was dir für den Rest deines Lebens Kopfschmerzen bereitet.

Ich habe gelernt, dass egal wie dünn du etwas schneidest, es immer zwei Seiten gibt.

Ich habe gelernt, dass es lange dauert, die Person zu werden, die ich wirklich sein möchte.

Ich habe gelernt, dass es oft einfacher ist zu reagieren als zu denken.

Ich habe gelernt, dass du immer jemanden mit lieben Worten verlassen solltest. Es könnte das letzte mal sein, das du ihn siehst.

Ich habe gelernt, dass du noch lange weitermachen kannst, nachdem du dachtest du kannst nicht mehr.

Ich habe gelernt, dass wir verantwortlich sind für das was wir tun, egal wie wir uns fühlen.

Ich habe gelernt, dass entweder du deine Haltung steuerst oder sie dich steuert.

Ich habe gelernt, dass ungeachtet dessen, wie heiß und feurig deine Beziehung anfangs ist, die Leidenschaft verblasst und besser etwas anderes diesen Platz einnimmt.

Ich habe gelernt, dass Helden Menschen sind die das tun, was getan werden muss, wenn es notwendig ist, ohne Rücksicht auf die Konsequenzen.

Ich habe gelernt, dass es Übung braucht Verzeihen zu erlernen.

Ich habe gelernt, dass es Menschen gibt, die dich aufrichtig lieben, aber nicht wissen, wie sie es zeigen sollen.

Ich habe gelernt, dass Geld ein lausiger Weg ist Anerkennung zu bekommen.

Ich habe gelernt, das mein Freund und ich alles oder nichts tun können und dabei eine tolle Zeit haben.

Ich habe gelernt, dass manchmal die Leute, von denen du erwartest, einen Tritt zu bekommen, wenn du ganz unten bist, diejenigen sind, die dir beim Aufstehen helfen.

Ich habe gelernt, dass ich manchmal, wenn ich wütend bin, das Recht habe wütend zu sein, aber nicht das Recht, grausam zu sein.

Ich habe gelernt, dass wahre Freundschaft selbst über große Entfernungen hinweg Bestand hat. Dasselbe gilt für wahre Liebe.

Ich habe gelernt, dass, nur weil jemand dich nicht auf die Art und Weise liebt, die du dir wünschst, das nicht heißt, dass er es nicht mit allem tut was er hat.

Ich habe gelernt, dass Reife mehr damit zu tun hat, was für Erfahrungen du gemacht hast und was du daraus gelernt hast, als damit, wie viel Geburtstage du schon gefeiert hast.

Ich habe gelernt, dass du niemals einem Kind sagen solltest, seine Träume sind unglaubwürdig und befremdlich. Es gibt nur wenige Dinge, die demütigender sind und was wäre es schon für eine Tragödie, sie es glauben zu lassen.

Ich habe gelernt, dass eine Familie nicht immer für dich da ist. Es hört sich seltsam an, aber Menschen mit denen du nicht verwandt bist, können sich genauso um dich sorgen, dich lieben und dir das Vertrauen an die Menschen zurückgeben.

Ich habe gelernt, dass egal wie gut ein Freund ist, er dich von Zeit zu Zeit verletzt und du ihm verzeihen musst.

Ich habe gelernt, dass es nicht immer reicht, wenn andere dir verzeihen. Manchmal musst du lernen, dir selber zu verzeihen.

Ich habe gelernt, dass egal wie sehr dein Herz gebrochen ist, die Welt sich wegen deines Kummers nicht aufhört zu drehen.

Ich habe gelernt, dass unser Hintergrund und gewisse Umstände uns beeinflusst haben können, wer wir sind, aber wir sind letztendlich dafür verantwortlich, wer wir werden.

Ich habe gelernt, dass ich manchmal, wenn zwei Freunde streiten, gezwungen bin, eine Seite zu wählen, selbst wenn ich es nicht will

Ich habe gelernt, dass, wenn zwei Menschen sich streiten, das nicht bedeutet, dass sie sich nicht lieben. Und nur weil sie sich nicht streiten bedeutet es nicht, dass sie es tun.

Ich habe gelernt, dass du manchmal eine Person und deren Handlungen trennen musst.

Ich habe gelernt, dass wir Freunde nicht ändern müssen, wenn wir verstehen, dass Freunde sich ändern.

Ich habe gelernt, dass du nicht eifrig versuchen solltest, ein Geheimnis herauszufinden. Es könnte dein Leben für immer verändern.

Ich habe gelernt, dass zwei Leute, die genau die gleiche Sache betrachten, etwas total Unterschiedliches sehen können.

Ich habe gelernt, dass es viele Wege gibt, sich zu verlieben und verliebt zu bleiben.

Ich habe gelernt, dass diejenigen, die ungeachtet der Konsequenzen aufrichtig mit sich selber sind, im Leben weiterkommen.

Ich habe gelernt, dass egal wie viel Freunde du hast, bist du ihre Stütze, wirst du dich einsam und verloren fühlen in den Zeiten, in denen du sie am meisten brauchst.

Ich habe gelernt, dass dein Leben in wenigen Augenblicken von Menschen geändert werden kann, die dich noch nicht einmal kennen.

Ich habe gelernt, dass, selbst wenn du denkst, du hast nichts mehr zu geben, du die Kraft finden wirst zu helfen, wenn ein Freund nach dir ruft.

Ich habe gelernt, dass Schreiben sowie Reden emotionalen Schmerz erleichtern können.

Ich habe gelernt, dass das Paradigma, das wir leben, nicht alles ist, was uns angeboten wird.

Ich habe gelernt, dass Diplome an der Wand aus dir noch keinen anständigen Menschen machen.

Ich habe gelernt, dass Menschen, die dir viel im Leben bedeuten, dir oft viel zu früh genommen werden.

Ich habe gelernt, dass, obgleich das Wort Liebe viele unterschiedliche Bedeutungen hat, es an Wert verliert, wenn es übermäßig benutzt wird.

Ich habe gelernt, dass es schwierig ist, eine Grenze zu ziehen zwischen der Rücksichtnahme auf die Gefühle anderer und zu dem zu stehen, an das du glaubst.

Ich wünsche euch ein bisschen Zeit, um über euch und euer Leben nachzudenken. Manchmal ist es ganz gut, sich den Spiegel vorzuhalten und im „Selbst“ zu ruhen, anstatt sich immer am „Außen“, an anderen zu orientieren. Es gibt nichts und niemanden, der perfekt ist.

Eine schöne Woche wünscht euch

asti-380x350

25 Jahre nach dem Reset hinkt Ostdeutschland weiter hinterher

Bild: Rolf Jürgens  / pixelio.de

25 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung, der wirtschaftlich wie gesellschaftlich einen Neustart (“Reset”) zur Folge hatte, wirken die „schwierigen Startbedingungen Ostdeutschlands noch immer nach“. Das schätzt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Arbeitsagentur in Nürnberg in einer neuen Analyse ein. Die Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland sei heute etwa 1,5-mal so hoch wie im Westen, im Schnitt bekomme ein ostdeutscher Beschäftigter 20 % weniger Lohn als ein Westdeutscher. Und die wirtschaftliche Produktivität – zu DDR-Zeiten erreichte die etwa ein Drittel des bundesdeutschen Standes – habe sich bei etwa ¾ des Westniveaus eingepegelt.

Fortschritte beim Abbau der Arbeitslosigkeit, aber Stagnation bei Produktivität und Lohn

Vergleichsweise günstig habe sich dabei noch die Arbeitslosigkeit entwickelt: Die war in den 1990er Jahren noch doppelt so hoch wie im Westen. Jedoch „gleichen sich Ost und West seit der Jahrtausendwende in puncto Produktivität und Durchschnittseinkommen kaum noch an“, so die IAB-Forscher.

Zu wenig Industrie und private Forschung

Sie machen für die Stagnation vor allem die wirtschaftlichen Strukturen in großen Teilen Ostdeutschlands verantwortlich: Im Vergleich zum Westen gebe es zu wenig Industriebetriebe, zu wenig privatwirtschaftliche Forschung, kaum erfolgreiche Großunternehmen mit Hauptsitz in Ostdeutschland und „ein Defizit an wissensintensiven Unternehmensdienstleistungen“.

Ausnahmen sind nur Leuchttürme wie Jena und Dresden

Ausnehmen von dieser Einschätzung könne man nur wenige „Leuchttürme“ wie Jena oder Dresden. Dort gebe es viele „hochproduktive Betriebe, die westdeutschen Betrieben in nichts nachstehen“ und „hochrangigen Forschungseinrichtungen herausgebildet, die selbst einem internationalen Vergleich standhalten“.

Vorbild Singapur: IAB plädieren für Öffnung gen Osteuropa

Chancen, aus dem Tal der Stagnation auszubrechen, sehen die IAB-Analysten vor allem in einer „internationalen Öffnung Ostdeutschlands“: „Die schneller wachsenden Volkswirtschaften in Osteuropa bieten Entwicklungsperspektiven, die bisher zu wenig genutzt werden. Berlin könnte zur Drehscheibe für den Handel mit diesen Regionen werden und eine ähnliche Funktion einnehmen wie einst Singapur für die Märkte Südostasiens.”

Quelle: Nachrichtenportal Oiger, Heiko Weckenbrodt

Share Button
Translate »