MDR THÜRINGEN: Unternehmen in #Thüringen haben Rekordwert erreicht. Laut @IHKErfurt wurde 2015 erstmals die 13-Milliarden-Euro-Marke geknackt. MDR SACHSEN: #Chemnitz der bekannte Forscher Thomas Geßner ist tot. Der Leiter des@Fraunhofer ENAS starb unerwartet in Tokio. http://www.mdr.de/sachsen/chemnitz/tod-forscher-hochschullehrer-gessner-100.html … Freie Presse: Deutsche Post #DHL baut neue Paket-Zustellzentren in #Dresden und #Leipzig http://cvd.de/uYhLA?t  Mega-Fang in #Rathenow – Angler zieht Wels-Brocken aus dem Wasser http://m.maz-online.de/Themen/Fisch-des-Jahres/Angler-zieht-Wels-Brocken-aus-dem-Wasser … via @maz_online Der Tagesspiegel: Angler fangen zenterschwere Riesenwelse in #Havel und #Oder in #Brandenburg: http://www.tagesspiegel.de/berlin/riesenwelse-in-havel-und-oder-angler-fangen-zenterschwere-raubfische/13639788.html … OTZ Online: Metal-Band @officialhsb aus #Saalfeld: Botschaften statt Prinzessinnen und Drachenhttp://bit.ly/1U8jISL  LVZ: Australier und keine Ahnung von Fußball: Koala Oobi-Ooobi wird EM-Orakel http://bit.ly/1TxuHeC  @Zoo_Leipzig stern: Hacker knacken Smart-TV – und filmen Paar beim Sex http://www.stern.de/6865894  /stb Lausitz Kompass: Zittau: IC Immobilien investiert 5,5 Mio. Euro ins Humboldt-Center http://j.mp/1NLSepJ  #Lausitz TLZ: #AfD will nach Bürgerdialog-Fiasko juristisch gegen die Stadt #Jena vorgehen: http://www.tlz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/AfD-will-nach-Buergerdialog-Fiasko-gegen-die-Stadt-Jena-juristisch-vorgehen-166828707 … Lausitzer Rundschau: Nächster Halt: #Gubin. Landkreis #SpreeNeiße will Möglichkeiten einer grenzüberschreitenden Buslinie prüfen. http://bit.ly/1OMzpO6  Arbeit in Leipzig: #Arbeit in #Leipzig – Frühstücksbetreuung (m/w) – ibis Styles Leipzig – Leipzig http://buff.ly/22ozm2H  mz_bitterfeld: Gnadenfrist: Kostenpflichtiges Parken am Klinikum in #Bitterfeld verzögert sich. http://www.mz-web.de/bitterfeld/parkgebuehren-gnadenfrist-am-bitterfelder-klinikum–24114278 … MDR Aktuell: Thüringen will Waldfriedhöfe per Gesetz erlauben: Das hat die Landesregierung beschlossen, das Parlament muss noch zustimmen. pnn.de: Prozess gg mutmaßlichen Mörder von Elias (6) und Mohamed (4) startet Mitte Juni in #Potsdam http://www.pnn.de/potsdam/1077705/ … mrs eastie: Hollywoodstar Angelina Jolie fordert mehr Engagement für Flüchtlinge http://n.mynews.ly/!kB.D2FKi  MDR SACHSEN-ANHALT: Gesundes und Frisches aus den Tafelgärten von Seehausen: Beschäftigung für Langzeitarbeitslose und HartzIV-Empfänger http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/video-18854_zc-3cab68a5_zs-e4873e5f.html … MDR SACHSEN-ANHALT: Magdeburg: 130 Graffiti-Künstler machten die Aerosol-Arena am Wochenende noch bunter. http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/hip-hop-olympics-magdeburg-100.html … MDR Aktuell: Haftpflicht für Hebammen? Unbezahlbar! Es kam zwar Hilfe aus der Politik – aber geholfen hat sie nicht: http://j.mp/27p3VsT  MDR SACHSEN: Lage bei Protesten in der #Lausitz weiter angespannt; Greenpeace-Bus an der Abreise behindert. http://www.mdr.de/sachsen/bautzen/protest-braunkohle-lausitz-102.html … #endegelaende DIE WELT: Karneval der Kulturen:Antanz-Bande belästigt junge Frauen in Berlin MDR SACHSEN-ANHALT: Schnee statt Freibad: Auf dem #Brocken sind trotz kühler Temperaturen von -2 Grad heute Touristen unterwegs. mrs eastie: "Als der Südfriedhof mein Wohnzimmer war": Gruftis in der ehemaligen DDR und im Visier d Stasi… https://derglaesernemensch.wordpress.com/2012/06/16/als-der-sudfriedhof-mein-wohnzimmer-war-gruftis-in-der-ehemaligen-ddr-und-im-visier-der-stasi/ … via @wordpressdotcom mrs eastie: Boris Johnson vergleicht EU mit Hitler http://n.mynews.ly/!kB.D1xul  via @NewsRepublicDe mrs eastie: Die Wiege der Leipziger Subkultur | mephisto 97.6 http://mephisto976.de/news/die-wiege-der-leipziger-subkultur-50984 … #Connewitz #Kultur #Wendezeit mrs eastie: 1990: jugendliche Gruftis in der DDR feiern Robert Smiths Geburtstag http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/1990-jugendliche-gruftis-in-der-ddr-feiern-robert-smiths-geburtstag/ … via @das_kfmw mrs eastie: Unsere Kinder – Grufties, Skinheads und Neonazis in der DDR 1989 (DEFA) http://www.spontis.de/schwarze-szene/dunkle-vergangenheit/unsere-kinder-grufties-skinheads-und-neonazis-in-der-ddr-1989-defa/ … via @Spontis mrs eastie: http://goo.gl/ahrvyq  Gruftis und ihre Kinder25 Jahre Wave-Gotik-Treffen in #Leipzig #wgt2016 sz-online.de: Meister Petz vor der Kamera: Webcam im Bärengehege von Schloss Hartenfels in #Torgau ist sehr beliebt http://bit.ly/1R2yIQl  Freie Presse: #Stollberg: Kommunen sparen eine Viertel Million Euro – einfach mit Warten http://cvd.de/oFfLA?t  News aus Leipzig: Die alten Vernetzungen reichen nicht mehr, um die Region Mitteldeutschland zum Laufen zu bringen http://dlvr.it/LJw5ZV  #leipzig #liz MDR SACHSEN-ANHALT: Messerattacke unter Asylbewerbern in Harbke in der #Börde: 14-Jähriger Afghane wurde schwer verletzt. 25-Jähriger Landsmann sitzt in U-Haft. MDR SACHSEN-ANHALT: Bei den großen Wohnungsunternehmen in #SachsenAnhalt stehen weiterhin viele #Wohnungen leer. Die Leerstandsquote beträgt elf Prozent. n-tv: "Arbeit haben andere gemacht": Seehofer lässt Erdogans Drohung kalt http://n-tv.io/LJvWdt  updatemi: Ukraine gewinnt Eurovision Song Contest in Stockholm https://www.updatemi.com/update/5737a9243b0755913b7b2408/ukraine-gewinnt-eurovision-song-contest-in-stockholm?pk_campaign=twitter&pk_keyword=autopost … #esc #esc2016 #eurovision Daniel: Jetzt was für die Mädels: Justin T-I-M-B-E-R-L-A-K-E #Eurovision #ESC2016 pic.twitter.com/kGRyYh8uyE mrs eastie: @Mama_notes Furchtbar, bekomme Kopfschmerzen Sonja: Was ist das da jetzt für ne schlimmer Zusammenstellung? #esc mrs eastie: @Cookingstar @lehei @JanFeddersen Na schauen wir mal mrs eastie: Soviel USA heute beim #EurovisionSongContest mrs eastie: @Cookingstar @JanFeddersen @lehei Ich denke, Österreich oder Spanien… mrs eastie: #ESC2016 #Austria#Italy are my favourite Songs #Eurovision mrs eastie: @helmi ja, ist sie mrs eastie: @taisbcarvalho I think, it's greatWhy always english? Isis: #GBR Ich liebe Euch Briten, ehrlich. Aber der Song ist echt nur Durchschnitt… #ESC #Eurovision #ESC2016 mrs eastie: #ESC2016 #Eurovision #AUT #austria Yeah really really goodmy favourite Song James O'Malley: America tunes into #eurovision for the first time. mrs eastie: #ESC2016 #Eurovision #MLT #Malta Boring (for me) mrs eastie: @MrsSterzinger genau der isses und das war offensichtlich kopiert. mrs eastie: #ESC2016 #UKR Yes, it's really good. Fascinating… mrs eastie: #ESC2016 #LAT Now, this is kind of interesting….Crazy or so… mrs eastie: #ESC2016 #ESP Hot! mrs eastie: #ESC2016 #RUS It's ok mrs eastie: #ESC2016 #Eurovision #CRO #Croatia Warum kann sie nicht so toll singen, wie sie aussieht Sir Nicolas: Der zweite Milch bube; )#esc #esc2016 #Einsfestival #Ltu мor¡†z: #ESC2016 #Eurovision goodbye Serbia mrs eastie: #ESC2016 #POL Why not a Rock Song?! mrs eastie: @remco1993 mrs eastie: @ezramac_ @Queen_UK Micheal ÓhArrachtain: Her majesty said it right #Eurovision #ESC2016 https://twitter.com/Queen_UK/status/731572844732289024 … David Schibilla: Franzosen die englisch singen? Respekt! #baguette #esc2016 #esc #Einsfestival #FRA mrs eastie: @poppinid Wäre doch witzig gewesen mrs eastie: @ClarisUnicorn Sehe ich auch so, das nervt! mrs eastie: #ESC2016 #GER #Eurovision Sehr gefühlvoll#soulful… But the outfit.. Aaaaargh…. Julia❥: #ESC2016Der deutsche Moderator soll diesen scheiß Hate auf die anderen Länder mal lassen. ES NERVT! mrs eastie: @MrsSterzinger Ja genau!!!! Welches Lied ist das?? Komm nicht drauf, aber voll dasselbe oder? mrs eastie: #ESC2016 #Italy It's so wonderful Matthias Meisner: "#Sachsen fehlt es an Demokratieverständnis" – @gruene_sachsen-Chef @JKasek schreibt in der @TspCausa-Debatte: https://causa.tagesspiegel.de/sachsen-fehlt-es-an-demokratieverstandnis.html … Matthias Meisner: "#Sachsen fehlt es an Demokratieverständnis" – @gruene_sachsen-Chef @JKasek schreibt in der @TspCausa-Debatte: https://causa.tagesspiegel.de/sachsen-fehlt-es-an-demokratieverstandnis.html … MDR SACHSEN: Wo Oma und Enkelin gemeinsam Sport treiben: Sportensemble #Chemnitz feiert 55. Geburtstag: http://www.mdr.de/sachsen/chemnitz/jubilaeum-sportensemble-chemnitz-100.html … MDR Aktuell: Hacker-Angriff auf die #CDU vereitelt – #Maaßen sieht IT-Sicherheit in Deutschland permanent bedroht http://www.mdr.de/nachrichten/vermischtes/cyberangriff-auf-cdu-100.html … mrs eastie: Schweden ziehen sich aus der #Lausitz zurück http://bernd-mueller.org/schweden-ziehen-sich-aus-der-lausitz-zurueck/ … via @berndmuellercb #Braunkohle #Brandenburg #Ostdeutschland mz_dessau: Pressekonferenz zum Fall der getöteten Chinesin in #Dessau. Der Andrang der Medien ist groß. MDR SACHSEN-ANHALT: Mittelalter-Fest "Spectaculum Magdeburgense" in Magdeburg gestartet. Bis Montag zu besuchen. http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/mittelalter-markt-magdeburg-102_zc-3cab68a5_zs-e4873e5f.html … MDR SACHSEN-ANHALT: Das Job-Center wollte 400 Euro einziehen, die eine Schülerin für den Abi-Ball gesammelt hatte. Jetzt die Kehrtwende: http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/abifeier-jobcenter-rechnet-sammeldose-nicht-an-100_zc-3cab68a5_zs-e4873e5f.html … sz-online.de: #Bautzen Hubschrauber dürfen am Krankenhaus nicht mehr auf dem Dach landen–wegen Bauschäden http://bit.ly/223m8bv  DIE WELT: Überraschendes Wachstum: Deutsche Wirtschaft profitiert von Flüchtlingskrise http://to.welt.de/KPfG2zF  mrs eastie: Kinderbetreuung– Lossatal muss Elternbeiträge für Kindertagesstätten erhöhen http://m.lvz.de/Region/Wurzen/Lossatal-muss-Elternbeitraege-fuer-Kindertagesstaetten-erhoehen … via @lvzonline Märkische Allgemeine: Ein Song für Oranienburg: Ob Rock, Pop, Blues oder Folk. Bei „Lokal Rock 2016“ haben sich zehn Ban… http://bit.ly/1OmUzaD  #Oberhavel UptodateinGrimma: Mülltonnenbrand – Tageseinsatznummer 5 für die FFW Brandis – Medienportal Grimma https://medienportal-grimma.de/nachrichten/landkreis/1562/muelltonnenbrand-tageseinsatznummer-5-fuer-die-ffw-brandis … LVZ: 10.000 Besucher vom #WaveGotikTreffen strömen nach Belantis http://bit.ly/221UkUU  MDR SACHSEN-ANHALT: Überstunden und Personalnot: Krankenpfleger protestieren vor Kliniken in #Gardelegen und #Salzwedel. Video: http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/video-17930_zc-ca8ec3f4_zs-73445a6d.html … MDR SACHSEN: Ausgewählte Kitas in #Sachsen sollen zu Eltern-Kind-Zentren ausgebaut werden. http://www.mdr.de/sachsen/modellprojekt-entwickelt-kitas-zueltern-kind-zentren-100.html … MDR SACHSEN: Ausgewählte Kitas in #Sachsen sollen zu Eltern-Kind-Zentren ausgebaut werden. http://www.mdr.de/sachsen/modellprojekt-entwickelt-kitas-zueltern-kind-zentren-100.html … DIE WELT: Glücksspiel: Wohin die Gelder des deutschen Staats-Lottos wirklich fließen http://to.welt.de/kLx9o3i  OTZ Online: Endlich erste Ergebnisse: Land unterzeichnet mit #Jena ersten Vertrag zur Übernahme der Hortnerinnen http://bit.ly/1Td4OgC  @redhair54 MDR SACHSEN: Weniger Flüchtlinge – @DRKSachsen entlässt Mitarbeiter http://www.mdr.de/sachsen/drk-sachsen-muss-mitarbeiter-nach-fluechtlingskrise-entlassen-100.html … MDR Aktuell: Drogenrazzia in Leipziger Eisenbahnstraße: Rund 50 Polizisten und mehrere Spürhunde durchsuchten laut @dpa Gebäude nach Rauschmitteln. MDR Aktuell: Was Sie in Zukunft bei der Abgabe der #Steuererklaerung beachten sollten. http://www.mdr.de/nachrichten/politik/inland/steuererklaerung-online-bundestagentscheidung-100.html … MDR SACHSEN-ANHALT: Die Blutkonserven in Sachsen-Anhalt werden knapp. Sondertermine für Blutspender geplant. http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/zu-wenig-blutspender-dessau-100_zc-3cab68a5_zs-e4873e5f.html … Märkische Allgemeine: Immer mehr Flüchtlinge in Premnitzer Schule: Während wegen sinkender Asylbewerberzahlen der Landkr… http://bit.ly/1s1mxyr  #Havelland mrs eastie: #freiberg #burgstraße #innenstadt #sachsen @ Freiberg, Sachsen, Germany https://www.instagram.com/p/BFT8SHcyBk0/  mrs eastie: #freiberg #burgstraße #innenstadt #sachsen @ Freiberg, Sachsen, Germany https://www.instagram.com/p/BFT8SHcyBk0/  MDR THÜRINGEN: Alles soll gut werden: #Nordhausen setzt trotz des Glühweinstreits von 2015 auf denselben Adventsmarkt-Veranstalter. http://www.mdr.de/thueringen/nord-thueringen/gluehwein-weihnachtsmarkt-nordhausen-100.html … pnn.de: Krankenstand bei der Polizei in #Potsdam stark gestiegen – und das hat Folgen: http://www.pnn.de/potsdam/1076370/ … MDR SACHSEN-ANHALT: Leiharbeiter in Sachsen-Anhalt sollen nach 9 Monaten den gleichen Lohn bekommen wie die Stammbelegschaft: http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/leiharbeiter-lohn-sachsen-anhalt-100.html … Der Tagesspiegel: Niemand hat die Absicht.. Außer während der Ost-West-Projekttage an Berliner Grundschulen http://www.tagesspiegel.de/berlin/ost-west-projekttage-berliner-grundschueler-bauen-fuer-eine-woche-die-mauer-wieder-auf/13581132.html# … pnn.de: Brandenburgischer #AfD-Landtagsabgeordneter Wiese kritisiert Mitglieder seiner Partei. Gauland nimmt das nicht ernst http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/1076534/ … tagesschau: Rollstuhlfahrer haben vor dem Bundestag gegen das geplante Behinderten-Gleichstellungsgesetz protestiert. mrs eastie: Hochsensibilität im Beruf 1/5: Großraumbüro – ein Leistungskiller? | B E R U F E B I L D E R http://fb.me/7GaJeybTP 

MDR Aktuell: "Im Westen kann man sich gar nicht vorstellen, was für eine Genugtuung das ist" – Leipzigs OB Jung zum RB-Aufstieg: http://www.mdr.de/nachrichten/vermischtes/audio-64108.html …

"Im Westen kann man sich gar nicht vorstellen, was für eine Genugtuung das ist" - Leipzigs OB Jung zum RB-Aufstieg: http://www.mdr.de/nachrichten/vermischtes/audio-64108.html 

MDR SACHSEN: Lage bei Protesten in der #Lausitz weiter angespannt; Greenpeace-Bus an der Abreise behindert. http://www.mdr.de/sachsen/bautzen/protest-braunkohle-lausitz-102.html … #endegelaende

Lage bei Protesten in der weiter angespannt; Greenpeace-Bus an der Abreise behindert. http://www.mdr.de/sachsen/bautzen/protest-braunkohle-lausitz-102.html 

Ost-Unis punkten bei Abiturienten aus dem Westen

Nach dem Abitur wechseln doppelt so viele Studienanfänger aus Westdeutschland an ostdeutsche Hochschulen wie in umgekehrter Richtung. Marco Tullner (CDU), Staatssekretär im Magdeburger Wissenschaftsministerium, wertet das als Erfolg für die länderübergreifende Medienkampagne „Studieren in Fernost“.

Halle (Saale)/MZ.

Zwei zu eins für Ostdeutschland: Für jeden ostdeutschen Abiturienten, der zum Studium in die alten Bundesländer geht, kommen zwei westdeutsche Abiturienten an die Hochschulen in den neuen Ländern. Das ist das Ergebnis der Wanderungszahlen des Statistischen Bundesamtes. Diesen Erfolg schreibt Marco Tullner (CDU), Staatssekretär im Wissenschaftsministerium Sachsen-Anhalts, dabei auch der länderübergreifenden Marketingkampagne „Studieren in Fernost“ zu. „Die Zahlen sprechen dafür, dass die Kampagne gut angelegt ist“, sagte Tullner. „Sie wurde immer belächelt, viele haben die Nase gerümpft. Aber die, die mitmachen, sind davon überzeugt und es hat eine Dynamik entfacht.“

Seit dem Start 2009 koordiniert das Magdeburger Ministerium die Initiative für die fünf ostdeutschen Bundesländer. Das Bundesbildungsministerium fördert die Initiative noch bis 2015 mit 21,9 Millionen Euro. Wie es dann weitergehe, werde derzeit beraten, erklärte Tullner.

Interesse hat sich fast verdoppelt

Bei westdeutschen jungen Menschen hat sich das Interesse für ein Studium im Osten seit 2009 von neun auf 17 Prozent fast verdoppelt. Im Vergleich zu Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen war der Zuwachs in Sachsen-Anhalt seit dem Wintersemester 2008/09 am höchsten. Woran das liege, könne man nur vermuten, sagte Tullner. Es gebe aber gute Argumente, hier zu studieren, etwa eine attraktive Hochschullandschaft „trotz der aktuellen Einsparungen“.

„Man soll so eine Kampagne aber nicht überschätzen“, betonte der Staatssekretär. Es sei sicher auch so, dass das Denken in den Kategorien Ost und West nicht mehr so ausgeprägt sei, sondern eher das Angebot den Ausschlag für die Wahl des Studienortes gebe. Zunächst müsse das gute Studienangebot im Osten bei den neuen Schülergenerationen erstmal bekanntgemacht werden.

Derzeit konzentriert sich nach den Angaben Tullners die aktuelle Phase der Kampagne darauf, zu zeigen, dass „nach dem Studium im Osten auch die Lebensperspektive attraktiv ist“. Zugleich werden einzelne Hochschulstandorte in den Fokus gerückt. „Die verfolgen völlig unterschiedliche Konzepte unter dem Dach der Kampagne“, sagte Tullner. „Das ist aber auch das, was es reizvoll macht, weil es einen breiten Spielraum an Möglichkeiten bietet.“

Dass ostdeutsche Hochschulen für junge Menschen aus den alten Bundesländern immer attraktiver werden, zeigt auch eine repräsentative Studie des Leipziger Institutes für Marktforschung. Demnach stehen 17 Prozent der westdeutschen Interessierten einem Studium an den 43 Hochschulen im Osten offen gegenüber – und damit vier Prozent mehr als im Vorjahr.

West-Anteil wächst weiter

Das zeigt sich auch in den Zahlen der einzelnen Hochschulen im Land. Von Jahr zu Jahr wächst der Anteil westdeutscher Studenten. An der Hochschule Harz ist inzwischen der Anteil der westdeutschen Studienanfänger mit 49 Prozent sogar höher als der der ostdeutschen Studienanfänger mit 47,4 Prozent. Das bestätigt sich auch für das bald beginnende Sommersemester. Laut Sprecher Andreas Schneider sind 53 Prozent der neuen Studenten aus den alten Bundesländern, allen voran aus dem benachbarten Niedersachsen. 2012/13 betrug der Anteil noch 41 Prozent. An der Martin-Luther-Universität Halle lag der Anteil der westdeutschen Studienanfänger im Wintersemester 2013/14 mit 35 Prozent so hoch wie im Vorjahr.

Als Gründe, in den Osten zu kommen, werden vor allem die Qualität der Lehre sowie die niedrigen Lebenshaltungskosten genannt. Das ist für 58 beziehungsweise 55 Prozent der Befragten entscheidend, die sich an der Studie des Leipziger Institutes beteiligt haben. Ebenfalls mehr als die Hälfte der Befragten nannten das Angebot der Studienfächer im Osten als Grund, das als „sehr attraktiv“ beziehungsweise „attraktiv“ bewertet wurde. Für die Studie waren Ende 2013 bundesweit 500 studierwillige junge Menschen zwischen 16 und 24 Jahren befragt worden.

Quelle: www.mz-web.de

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Andreas Hermsdorf/ pixelio.de

Zwei Maßnahmen gegen die Demografiefalle

Die Bevölkerung in Ostdeutschland schrumpft schneller als im Westen und sie wird immer älter. Manche Regionen entvölkern sich. IWH-Präsident Gropp rät zur Konzentration auf die Städte und hofft auf Zuwanderung.

Ostdeutschland drohen nach Meinung des Präsidenten des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Reint E. Gropp, in Zukunft Betriebsschließungen wegen Fachkräftemangels. Die Probleme durch den Bevölkerungsschwund und den steigenden Anteil älterer Menschen könnten durch Zuwanderung zumindest abgefedert werden. Nach Prognosen des Statistischen Bundesamts ist im Jahr 2030 jeder dritte Ostdeutsche 65 Jahre und älter.

Gerät der Osten Deutschlands in eine Demografiefalle?

Auf jeden Fall sind die demografischen Effekte viel drastischer in Ostdeutschland als in Westdeutschland und viel gravierender auf dem Land als in der Stadt. Ich glaube, dass das die größte Herausforderung der nächsten Jahrzehnte sein wird. Die Wirtschaft leidet schon jetzt unter dem Fachkräfte- und Azubi-Mangel. In einigen ländlichen Gebieten mit starkem Bevölkerungsschwund entstehen kaum neue, produktive Unternehmen. Es wird eine Ausdünnung bei kleinen Betrieben geben, auch weil Unternehmensnachfolger fehlen. Das könnte die Land-Stadt-Wanderung noch verstärken.

Wie sollte ihrer Meinung nach auf diese Entwicklungen reagiert werden?

Ich glaube, die Politik muss irgendwann den Mut haben und sagen, dass die Infrastruktur in dünn besiedelten Gebieten nicht auf Dauer auf dem bisherigen Niveau gehalten werden kann. Es ist unheimlich teuer, Abwasserleitungen oder schnelles Internet für ganz wenige Menschen bereitzustellen. Ich weiß, dass so ein Eingeständnis schwer fällt, weil wir bisher den Anspruch auf überall gleiche Lebensbedingungen haben.

Also weg vom Land?

Ich befürchte mittelfristig schon. Man muss sich auf die Städte konzentrieren, gerade in Ostdeutschland. Sie müssen attraktiver werden für die Zielgruppe der gut ausgebildeten, möglichst kinderreichen jungen Familien. Wahrscheinlich können die nur aus dem Ausland kommen, weil es ja auch im Westen Fachkräftemangel gibt. Es verlangt von Politikern schon großen Mut, Politik für eine Gruppe zu machen, die noch gar nicht da ist und daher auch keine Stimme bei Wahlen hat.

Dann schnappt die Demografiefalle nicht zu, wenn es ausreichend Zuwanderung in Ostdeutschland gibt?

Einwanderung kann den Prozess verlangsamen und abfedern, aber die Probleme nicht vollständig lösen. Man muss dabei die Asylproblematik vollständig von der Einwanderung trennen. Es geht darum, für junge Fachleute, für High Potentials, attraktiver zu werden. Dabei muss eine Kultur geschaffen werden, die Zuwanderung zuträglich ist. Pegida sorgt für das Gegenteil. Die Verwirrung um Asylsuchende und Immigrationswillige behindert die Debatte entscheidend. Bei den einen geht es um den berechtigten Schutz vor Verfolgung in ihren Heimatländern, bei den anderen um Menschen, die sich hier dauerhaft eine Zukunft aufbauen könnten, weil sie auf dem Arbeitsmarkt gebraucht werden. Ein Zuwanderungsgesetz könnte da schon helfen, auch wenn es eigentlich zu spät kommt.

Aber warum sollten Migranten nach Rostock, Halle oder Erfurt gehen und nicht in die Großstädte im Westen?

Es gibt ja durchaus einige Bedingungen, die beispielsweise in Halle besser sind als in Frankfurt am Main: Man findet besser eine schöne, bezahlbare Wohnung, die Kinderbetreuungsangebote sind deutlich besser, es gibt mehr Ganztagsschulen und die Qualität der Schulen ist in einigen Fächern höher als im Westen. Das macht die ostdeutschen Städte attraktiv für gut ausgebildete Paare, von denen beide arbeiten.

Ist der starke Bevölkerungsrückgang nur ein Fluch, oder birgt er auch Chancen?

Der Osten ist in der demografischen Entwicklung dem Westen etwa zehn Jahre voraus. Ich sehe darin auch Chancen. Die Probleme sind anders als in Berlin, München oder Frankfurt schon jetzt offensichtlich. Daher könnten die neuen Bundesländer zu Vorreitern beim Entwickeln und Umsetzen von Lösungen werden. Für meinen Geschmack macht sich die Politik darüber aber noch immer viel zu wenige Gedanken. Übrigens: Der Rückgang hat ja auch positive Seiten für qualifizierte Arbeitnehmer: Die Löhne werden steigen und es gibt mehr attraktive Stellenangebote.

Quelle: dpa

 

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Mitführen einer Warnweste ab heute Pflicht

Seit heute, dem 01.07.2014 gilt auch in Deutschland eine generelle Pflicht, in jedem Kraftfahrzeug (ausgenommen Motorräder) eine Warnweste mitzuführen. Bisher galt dies infolge entsprechender berufsgenossenschaftlicher Unfallverhütungsvorschriften nur für gewerbliche Fahrzeuge.

Wortwörtlich heißt es bezüglich dieser nun generell bestehenden Warnwestenpflicht im Gesetz (§ 53a der Straßenverkehrszulassungsordnung): „In Kraftfahrzeugen mit Ausnahme von Krankenfahrstühlen, Krafträdern und einachsigen Zug- oder Arbeitsmaschinen müssen mindestens folgende Warneinrichtungen mitgeführt werden: in Personenkraftwagen, Lastkraftwagen, Zug- und Sattelzugmaschinen sowie Kraftomnibussen: eine Warnweste.“

Weiterhin heißt es in dieser Bestimmung: „Warnwesten müssen der Norm DIN EN 471:2003+A1:2007, Ausgabe März 2008 oder der Norm EN ISO 20471:2013 entsprechen.“

Hierauf ist beim Kauf und der Ausstattung der Fahrzeuge mit der Weste also zu achten.

Für einen Verstoß gegen diese Mitführpflicht ist ein Bußgeld von 15 Euro vorgesehen.

Nicht gesetzlich geregelt ist, wie diese bloß eine mitzuführende Warnweste im Falle eines Falles konkret einzusetzen ist – was ist zum Beispiel, wenn eine ganze Busgesellschaft den Bus infolge eines Unfalles auf einer Autobahn verlassen muss? Insofern ist diese sicherlich durchaus sinnvolle Vorschrift meines Erachtens nicht zu Ende gedacht worden.

Im Interesse der eigenen Sicherheit und der Sicherheit aller Mitfahrer ist es jedenfalls sinnvoll, für jeden Mitfahrer jeweils eine Weste parat zu haben (für Kinder ggf. kleinere), auch wenn dies so bislang nicht zwingend vorgeschrieben ist. Und sinnvoll ist es natürlich auch, dass diese Westen dann auch griffbereit sind und nicht etwa irgendwo in den Tiefen des Kofferraums verstaut liegen.

Das Mitführen entsprechend vieler Westen ist insbesondere auch deshalb sinnvoll, weil in anderen Ländern andere Vorschriften gelten, die zum Teil vorschreiben, dass jeder Insasse beim Verlassen eines Fahrzeuges z.B. im Rahmen einer Panne eine Weste tragen muss und zum Teil recht hohe Bußgelder für Verstöße hiergegen vorgesehen sind. Hat man entsprechend viele Westen dabei, muss man sich beim länderübergreifenden Reisen hierüber keine Gedanken mehr machen.

Quelle: Mit freundlicher Unterstützung von www.anwalt.de   Rechtsanwalt Frank Manschwetus

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Kitas fehlen 120.000 Erzieherinnen

In deutschen Kindertagesstätten gibt es laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung zu wenig Erzieherinnen und Erzieher. Für eine angemessene Betreuung müssten bundesweit 120.000 Vollzeitstellen geschaffen werden. Das würde jährlich zusätzlich fünf Milliarden Euro kosten und die Personalaufwendungen in dem Bereich um ein Drittel auf insgesamt 19 Milliarden Euro erhöhen, berechnete die Stiftung.

Zudem forderte Jörg Dräger vom Stiftungsvorstand bundesweit geltende Qualitätsstandards für Kitas. Der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz habe die Bundesländer gezwungen, die Quantität der Plätze zu erhöhen. Nun sollte ein Gesetz dafür sorgen, „dass auch überall die Qualität stimmt“, so Dräger.

Große Unterschiede zwischen Ost und West

Der Betreuungsschlüssel in den Ländern ist sehr unterschiedlich.

Laut der Studie gibt es in Deutschland ein starkes Ost-West-Gefälle in den Betreuungseinrichtungen. Während in den ostdeutschen Krippen, also Einrichtungen für unter Dreijährige, sich eine Erzieherin um durchschnittlich 6,3 Kinder kümmern muss, kommen im Westen 3,8 Kinder auf eine Erzieherin.

Am besten schneiden in der Studie Bremen (eins zu 3,2) und Baden-Württemberg (eins zu 3,3) ab. In Sachsen-Anhalt ist dagegen eine Erzieherin für durchschnittlich 6,7 Kinder zuständig.

Bremen mit doppeltem Spitzenplatz

Ähnlich sieht die Situation bei den über Dreijährigen aus. Statistisch liegt in dieser Altersgruppe der Personalschlüssel im Westen bei eins zu 9,1 und im Osten bei eins zu 12,7. Die besten Betreuungsverhältnisse haben erneut Bremen (eins zu 7,7) und Baden-Württemberg (eins zu acht). Schlusslicht ist Mecklenburg-Vorpommern, wo eine Erzieherin statistisch für 14,9 Kinder verantwortlich ist.

Die Stiftung hält es für angemessen, wenn bei den unter Dreijährigen eine Erzieherin für höchstens drei Kinder verantwortlich ist. Bei den über Dreijährigen sollte der Personalschlüssel demnach bei eins zu 7,5 liegen. Viele Bundesländer sind davon allerdings weit entfernt.

Die Stiftung fordert zudem, dass die Zeit für Leitungsaufgaben sowie Qualitätskriterien für Fort- und Weiterbildungen, Fachberatung sowie Mittagsverpflegung in einem Bundes-KiTa-Gesetz festgelegt werden.

Immer noch zu wenige Kita-Plätze

Seit 1. August 2013 haben Eltern von unter Dreijährigen einen Rechtsanspruch auf ein staatlich gefördertes Betreuungsangebot – entweder in einer Kindertagesstätte oder bei einer Tagesmutter. Es fehlen aber trotz Zuwachses vor allem in den westdeutschen Bundesländern in den vergangenen Jahren noch Plätze. Zum 1. März 2014 stand für knapp 662.000 Kinder unter drei Jahren ein Platz zur Verfügung. Das waren 32,5 Prozent der Kleinkinder in diesem Alter. Ursprünglich sollte es bis Inkrafttreten des Rechtsanspruchs 750.000 Betreuungsangebote geben.

Quelle: Mit freundlicher Unterstützung von www.tagesschau. de

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Ich habe gelernt. Gedankliches Jogging.

Ich habe gelernt. Gedankliches Jogging.

Ich habe gelernt

Ich habe gelernt, dass du niemanden dazu bringen kannst, dich zu lieben. Alles was du tun kannst, ist, jemand zu sein, den man lieben kann. Der Rest liegt an den anderen.

Ich habe gelernt, egal wie viel ich mich kümmere, manche Menschen kümmert es nicht.

Ich habe gelernt, dass es Jahre braucht Vertrauen aufzubauen, aber nur Sekunden, um es zu zerstören.

Ich habe gelernt, dass im Leben nicht zählt, was du hast, sondern wen du hast.

Ich habe gelernt, das du dich nicht mit dem Besten, das andere geben können vergleichen solltest, sondern mit dem Besten das du geben kannst.

Ich habe gelernt, dass es nicht wichtig ist, was Leuten passiert, sondern was sie daraus machen.

Ich habe gelernt, dass du impulsiv etwas tun kannst, was dir für den Rest deines Lebens Kopfschmerzen bereitet.

Ich habe gelernt, dass egal wie dünn du etwas schneidest, es immer zwei Seiten gibt.

Ich habe gelernt, dass es lange dauert, die Person zu werden, die ich wirklich sein möchte.

Ich habe gelernt, dass es oft einfacher ist zu reagieren als zu denken.

Ich habe gelernt, dass du immer jemanden mit lieben Worten verlassen solltest. Es könnte das letzte mal sein, das du ihn siehst.

Ich habe gelernt, dass du noch lange weitermachen kannst, nachdem du dachtest du kannst nicht mehr.

Ich habe gelernt, dass wir verantwortlich sind für das was wir tun, egal wie wir uns fühlen.

Ich habe gelernt, dass entweder du deine Haltung steuerst oder sie dich steuert.

Ich habe gelernt, dass ungeachtet dessen, wie heiß und feurig deine Beziehung anfangs ist, die Leidenschaft verblasst und besser etwas anderes diesen Platz einnimmt.

Ich habe gelernt, dass Helden Menschen sind die das tun, was getan werden muss, wenn es notwendig ist, ohne Rücksicht auf die Konsequenzen.

Ich habe gelernt, dass es Übung braucht Verzeihen zu erlernen.

Ich habe gelernt, dass es Menschen gibt, die dich aufrichtig lieben, aber nicht wissen, wie sie es zeigen sollen.

Ich habe gelernt, dass Geld ein lausiger Weg ist Anerkennung zu bekommen.

Ich habe gelernt, das mein Freund und ich alles oder nichts tun können und dabei eine tolle Zeit haben.

Ich habe gelernt, dass manchmal die Leute, von denen du erwartest, einen Tritt zu bekommen, wenn du ganz unten bist, diejenigen sind, die dir beim Aufstehen helfen.

Ich habe gelernt, dass ich manchmal, wenn ich wütend bin, das Recht habe wütend zu sein, aber nicht das Recht, grausam zu sein.

Ich habe gelernt, dass wahre Freundschaft selbst über große Entfernungen hinweg Bestand hat. Dasselbe gilt für wahre Liebe.

Ich habe gelernt, dass, nur weil jemand dich nicht auf die Art und Weise liebt, die du dir wünschst, das nicht heißt, dass er es nicht mit allem tut was er hat.

Ich habe gelernt, dass Reife mehr damit zu tun hat, was für Erfahrungen du gemacht hast und was du daraus gelernt hast, als damit, wie viel Geburtstage du schon gefeiert hast.

Ich habe gelernt, dass du niemals einem Kind sagen solltest, seine Träume sind unglaubwürdig und befremdlich. Es gibt nur wenige Dinge, die demütigender sind und was wäre es schon für eine Tragödie, sie es glauben zu lassen.

Ich habe gelernt, dass eine Familie nicht immer für dich da ist. Es hört sich seltsam an, aber Menschen mit denen du nicht verwandt bist, können sich genauso um dich sorgen, dich lieben und dir das Vertrauen an die Menschen zurückgeben.

Ich habe gelernt, dass egal wie gut ein Freund ist, er dich von Zeit zu Zeit verletzt und du ihm verzeihen musst.

Ich habe gelernt, dass es nicht immer reicht, wenn andere dir verzeihen. Manchmal musst du lernen, dir selber zu verzeihen.

Ich habe gelernt, dass egal wie sehr dein Herz gebrochen ist, die Welt sich wegen deines Kummers nicht aufhört zu drehen.

Ich habe gelernt, dass unser Hintergrund und gewisse Umstände uns beeinflusst haben können, wer wir sind, aber wir sind letztendlich dafür verantwortlich, wer wir werden.

Ich habe gelernt, dass ich manchmal, wenn zwei Freunde streiten, gezwungen bin, eine Seite zu wählen, selbst wenn ich es nicht will

Ich habe gelernt, dass, wenn zwei Menschen sich streiten, das nicht bedeutet, dass sie sich nicht lieben. Und nur weil sie sich nicht streiten bedeutet es nicht, dass sie es tun.

Ich habe gelernt, dass du manchmal eine Person und deren Handlungen trennen musst.

Ich habe gelernt, dass wir Freunde nicht ändern müssen, wenn wir verstehen, dass Freunde sich ändern.

Ich habe gelernt, dass du nicht eifrig versuchen solltest, ein Geheimnis herauszufinden. Es könnte dein Leben für immer verändern.

Ich habe gelernt, dass zwei Leute, die genau die gleiche Sache betrachten, etwas total Unterschiedliches sehen können.

Ich habe gelernt, dass es viele Wege gibt, sich zu verlieben und verliebt zu bleiben.

Ich habe gelernt, dass diejenigen, die ungeachtet der Konsequenzen aufrichtig mit sich selber sind, im Leben weiterkommen.

Ich habe gelernt, dass egal wie viel Freunde du hast, bist du ihre Stütze, wirst du dich einsam und verloren fühlen in den Zeiten, in denen du sie am meisten brauchst.

Ich habe gelernt, dass dein Leben in wenigen Augenblicken von Menschen geändert werden kann, die dich noch nicht einmal kennen.

Ich habe gelernt, dass, selbst wenn du denkst, du hast nichts mehr zu geben, du die Kraft finden wirst zu helfen, wenn ein Freund nach dir ruft.

Ich habe gelernt, dass Schreiben sowie Reden emotionalen Schmerz erleichtern können.

Ich habe gelernt, dass das Paradigma, das wir leben, nicht alles ist, was uns angeboten wird.

Ich habe gelernt, dass Diplome an der Wand aus dir noch keinen anständigen Menschen machen.

Ich habe gelernt, dass Menschen, die dir viel im Leben bedeuten, dir oft viel zu früh genommen werden.

Ich habe gelernt, dass, obgleich das Wort Liebe viele unterschiedliche Bedeutungen hat, es an Wert verliert, wenn es übermäßig benutzt wird.

Ich habe gelernt, dass es schwierig ist, eine Grenze zu ziehen zwischen der Rücksichtnahme auf die Gefühle anderer und zu dem zu stehen, an das du glaubst.

Ich wünsche euch ein bisschen Zeit, um über euch und euer Leben nachzudenken. Manchmal ist es ganz gut, sich den Spiegel vorzuhalten und im „Selbst“ zu ruhen, anstatt sich immer am „Außen“, an anderen zu orientieren. Es gibt nichts und niemanden, der perfekt ist.

Eine schöne Woche wünscht euch

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Rolf Jürgens/ pixelio.de

25 Jahre nach dem Reset hinkt Ostdeutschland weiter hinterher

Bild: Rolf Jürgens  / pixelio.de

25 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung, der wirtschaftlich wie gesellschaftlich einen Neustart (“Reset”) zur Folge hatte, wirken die „schwierigen Startbedingungen Ostdeutschlands noch immer nach“. Das schätzt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Arbeitsagentur in Nürnberg in einer neuen Analyse ein. Die Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland sei heute etwa 1,5-mal so hoch wie im Westen, im Schnitt bekomme ein ostdeutscher Beschäftigter 20 % weniger Lohn als ein Westdeutscher. Und die wirtschaftliche Produktivität – zu DDR-Zeiten erreichte die etwa ein Drittel des bundesdeutschen Standes – habe sich bei etwa ¾ des Westniveaus eingepegelt.

Fortschritte beim Abbau der Arbeitslosigkeit, aber Stagnation bei Produktivität und Lohn

Vergleichsweise günstig habe sich dabei noch die Arbeitslosigkeit entwickelt: Die war in den 1990er Jahren noch doppelt so hoch wie im Westen. Jedoch „gleichen sich Ost und West seit der Jahrtausendwende in puncto Produktivität und Durchschnittseinkommen kaum noch an“, so die IAB-Forscher.

Zu wenig Industrie und private Forschung

Sie machen für die Stagnation vor allem die wirtschaftlichen Strukturen in großen Teilen Ostdeutschlands verantwortlich: Im Vergleich zum Westen gebe es zu wenig Industriebetriebe, zu wenig privatwirtschaftliche Forschung, kaum erfolgreiche Großunternehmen mit Hauptsitz in Ostdeutschland und „ein Defizit an wissensintensiven Unternehmensdienstleistungen“.

Ausnahmen sind nur Leuchttürme wie Jena und Dresden

Ausnehmen von dieser Einschätzung könne man nur wenige „Leuchttürme“ wie Jena oder Dresden. Dort gebe es viele „hochproduktive Betriebe, die westdeutschen Betrieben in nichts nachstehen“ und „hochrangigen Forschungseinrichtungen herausgebildet, die selbst einem internationalen Vergleich standhalten“.

Vorbild Singapur: IAB plädieren für Öffnung gen Osteuropa

Chancen, aus dem Tal der Stagnation auszubrechen, sehen die IAB-Analysten vor allem in einer „internationalen Öffnung Ostdeutschlands“: „Die schneller wachsenden Volkswirtschaften in Osteuropa bieten Entwicklungsperspektiven, die bisher zu wenig genutzt werden. Berlin könnte zur Drehscheibe für den Handel mit diesen Regionen werden und eine ähnliche Funktion einnehmen wie einst Singapur für die Märkte Südostasiens.”

Quelle: Nachrichtenportal Oiger, Heiko Weckenbrodt

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Gibt es eine ostdeutsche Mentalität?

… Über 40 Prozent der Menschen in den neuen Bundesländern halten Wessis für arrogant, gierig und oberflächlich; 25 Prozent der Westdeutschen finden Ossis misstrauisch, unzufrieden, ängstlich. Gegenseitige Vorurteile sind demnach noch immer weit verbreitet.

Auch in der Arbeitswelt sind die Unterschiede groß. Die Führungsetagen werden überwiegend von Westdeutschen bevölkert, die ostdeutsche Mentalität vertrage sich damit kaum, meint Buchautor Hans-Joachim Maaz. Mit „Die narzisstische Gesellschaft“ hat Maaz 2012 ein Psychogramm der Bundesrepublik verfasst … Quelle: spiegel.de

Ich wollte es genau wissen und habe mich um gehört. Hier und da, überall. Denn so einfach wie da oben beschrieben, ist es nicht.

Wer sagt uns denn, was ein „Ossi“ ist und was ein „Wessi“?

Ostdeutsche sind nach der Wende vielfach abgewandert – in die alten Bundesländer, die Schweiz, Österreich, die USA oder Australien. Völkerwanderungen gab es in der (deutschen) Geschichte viele. Doch was genau macht eine Mentalität aus? Wie definiert man, wer man ist?

Überwiegt die Erziehung oder sind es die Lebenserfahrungen?

Wenn es um den Osten geht, gibt es da eine ganze Menge zu sagen. Zum Beispiel, dass sich innerhalb von ein paar Monaten alles, aber auch alles verändert hat.

Ein ganzes Leben war futsch – eine Welt brach zusammen. Eine Statistik besagt, dass es zwischen 1991 und 1993, als es um die Abwicklung der ostdeutschen Industrie ging, mehr Demonstrationen gab als 1989.

Doch davon redet niemand mehr. Denn der Osten ist sprachlos und schweigsam.

Ein Klischee, was den Ostdeutschen anhaftet, ist, dass sie frustriert und unzufrieden wären.

Ich akzeptiere nicht, dass der Osten bestimmt, wer in Deutschland Kanzler wird. Die Frustrierten dürfen nicht über Deutschlands Zukunft bestimmen“, sagte Edmund Stoiber 2005. Die wohlwollend-herablassende Fixierung auf Gemeinsamkeiten zwischen Ost und West sind ebenso wie Stoibers Jammerossis gängige Erzählungen. Quelle: taz.de

Die Maßstäbe, die hier angelegt wurden, sind klar: Westdeutsche Maßstäbe

Aufgrund der politischen Ereignisse, die letztendlich die Wende herbei führten, wurde der Ostdeutsche als unmündig und politisch dumm dargestellt, nicht zuletzt durch die Medien, aber auch durch die Politik.

Doch noch viel schlimmer für die Ehre des Ostdeutschen war, als faul abgestempelt zu werden. Denn das die Wende alles mögliche brachte, nur keine utopische Sehnsucht stillte nach einem neuen, freien, demokratischen Land, wurde sehr schnell klar.

Spätestens, als die ersten Kündigungen kamen, nach teilweise mehr als zwanzig oder dreißig Jahren stabilem Arbeitsleben – da wurden auch die letzten hier bei uns wach. DAS ist es nicht, was wir wollten!

Die Arbeitslosenquote Ost ist mit 12 Prozent doppelt so hoch wie im Westen. In Ostdeutschland verdient fast jeder fünfte abhängig Beschäftigte weniger als 7,50 Euro (Westen: jeder zwölfte). Der Anteil der Personen, die in Haushalten leben, die mindestens 6 Monate Arbeitslosengeld II bezogen haben, ist in Ostdeutschland mit 20 Prozent fast doppelt so hoch wie im Westen. 40 Prozent der unter 60-Jährigen waren schon einmal von arbeitsmarkt- und einkommenspolitischen Maßnahmen betroffen. Die Wirtschaftskraft, gemessen am Bruttoinlandsprodukt pro Kopf, liegt bei 70 Prozent. Mit der sozialen Gerechtigkeit zufrieden sind 5 Prozent. Unzufrieden: 72 Prozent. Quelle: taz.de [2009]

Der Osten ist menschlicher – aber auch nicht immer

Die Vergangenheit jagt die Zukunft hier bei uns in Ostdeutschland. Ob man von einer ostdeutschen Mentalität sprechen kann, weiß ich nicht. Denn Mentalität ist ein weit zu umfassender Begriff.

Der Duden erklärt Mentalität als Geistes- und Gemütsart; besondere Art des Denkens und Fühlens.

Doch wie soll man beschreiben, wie „ostdeutsche Denke“ funktioniert, wenn nicht einmal definiert werden kann, wie ostdeutsch man sein muss, um als ostdeutsch erkannt zu werden?

Ostdeutsche gelten als bodenständig, sie sind fleißig und sie sind pragmatisch. Große schillernde Sprechblasen und „nix dahinter“ – das ist nichts für den Ostdeutschen. Hier muß etwas dahinter stehen, fundamentales Wissen vorhanden sein, sonst traut man sich gar nicht zu, schillernd zu sprechen.

Und selbst dann, wenn das Wissen da ist, wird es lieber gleich angewendet. Ossis besitzen Improvisationstalent und finden immer Wege, um etwas auf unkonventionelle Art in Gang zu setzen. Das ist logisch, denn Wegwerfen – das gab es früher nicht. Das ist in den Köpfen der älteren Generation drin.

Doch auch, wenn die Ostdeutschen sich gern als solidarisch und menschlich sehen – die Existenznöte seit der Wendezeit sind nicht vergessen. Diese Angst, das Dach über dem Kopf zu verlieren und mittellos zu werden, ist die größte hier. Bei hoher Arbeitslosigkeit ist jeder fest entschlossen, auf den Zug der Begünstigten aufzuspringen, in ein festes Arbeitsverhältnis zu kommen. Und nur das kleinste Anzeichen dafür, dass jemand nicht arbeitet, reicht oft aus für schiefe Blicke und Ausschluss aus der Gesellschaft.

Der Umkehrschluss: Wer es geschafft hat und sich etwas leisten kann, der ist der Beste und Stärkste, das wird honoriert. So manches Mal allerdings auch mit Häme und Neid. Aber Bewunderung schwingt immer mit.

Gibt es Unterschiede zwischen Alt und Jung?

Natürlich gibt es die. Die ältere Generation hat jedoch soziale Strukturen weiter vererbt. Wir alle haben gebildete, hochstudierte Menschen als Penner in der Gasse verkommen sehen. Viele wissen auch noch wie heute, wenn zuhause Tränen flossen, weil Mama oder Papa plötzlich ohne Arbeit waren.

Der Untergang und der Neubeginn, das sind Prägungen, die vor allem die jüngere Generation massiv miterlebt hat. Grenzenloses Freiheitsgefühl  gepaart mit der Wahrnehmung orientierungsloser Eltern, Lehrer – eines ganzen Landes.

Nein, es wird darüber nicht öffentlich diskutiert. Wir Ostdeutschen haben keine eigene Identität. Nur hinter vorgehaltener Hand wird ausgewertet, geschmunzelt und resümiert – über die Vergangenheit.

Die ältere Generation ist gelassener geworden. Sie haben alles erlebt, was man erleben kann. Und jetzt sind sie alte Hasen im Überleben. Die meisten älteren Menschen erwarten nicht mehr viel von diesem Land. Sie haben alles getan, was man tun kann: Zuerst für den neuen Arbeitgeber, später, als man das Spiel raus hatte, für sich selbst und vor allem die Kinder.

Jetzt wartet auf die meisten eine kleine Altersrente mit viel Armut drumherum. Mütter, die jahrelang gearbeitet und gleichzeitig (!) Kinder großgezogen haben, werden in der Rente massiv benachteiligt. Sie waren immer fleißig und sind trotzdem auf ewig die faulen Jammerossis. Die meisten müssen ihre Rente aufstocken lassen durch das Amt oder aber arbeiten gehen, über 67.

Wer seinen Ingenieur verpaßt hat, nach bundesdeutschem Recht anerkennen zu lassen, der bekommt keine Intelligenzrente, und wer zu DDR – Zeiten einen Beruf hatte, der keinem der heutigen Bildungsstandards entspricht, wird genauso betrogen.

Dennoch vermittelt die ältere Generation ein Bild von klugen, weisen und rechtschaffenen Leuten. Gestandenen Personen mit viel know how.

Bis heute keine guten Schauspieler

Eine aber wirklich ostdeutsche Eigenschaft ist: Wir sind, wie wir sind. Es wird nicht aufgebauscht und  groß geredet, was in Wirklichkeit gar nicht groß ist. Das ist es, was hier keiner mag. Hier wird die Kirche im Dorf gelassen. Und mit Werbung tut man sich bis heute schwer. Bescheidenheit würde ich das nennen.

Aber ansonsten ist hier jeder, entgegen sämtlicher Vorurteile, recht individuell. Denn von Masseneinreihung haben hier alle die Nase gestrichen voll. Alles, was nach sozialer Enge riecht, wird abgelehnt.

Unruhe, Getriebensein, Erschöpfung ließen die oftmals beklemmende Ruhe unter dem alten Regime in günstigerem Licht erscheinen, erklärt Wolfgang Engler… [Soziologe, Anm. von mrs-eastie] Annähernde soziale Gleichheit stattet die Menschen mit Wahrnehmungen, Urteilen und Gefühlen aus, die selbst geringfügige Unterschiede registrieren und Energien freisetzen, die auf deren Einebnung trachten. Exzentriker und Individualisten hatten einen schweren Stand, so wie jetzt der Arbeiter. Quelle: taz.de

Heute reagiert man hier allergisch auf das Einebnen. Individualität wird offensichtlich hoch geschätzt. Das ist typisch neues Ostdeutsch. Und die Generationen sind sich da einig.

 

 

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Schlafstörungen bei Schichtarbeit

In Deutschland leisten Millionen von Menschen Schichtarbeit. Die Notwendigkeit, am Tag zu schlafen und in der Nacht zu arbeiten, stellt die Betroffenen vor zahlreiche Probleme. Durch Beachtung einiger Grundregeln lässt sich Schichtarbeit nicht nur erträglicher, sondern auch sicherer gestalten.

Bei Schichtarbeitern treten gewöhnlich zwei unterschiedliche schlafbezogene Probleme auf: die Schwierigkeit, am Tage zu schlafen und die Schwierigkeit, sich nachts wachzuhalten. Es wurde nachgewiesen, dass Schichtarbeit erhebliche Probleme im sozialen und familiären Umfeld sowie eine insgesamt höhere Krankheitsanfälligkeit verursachen kann. Schichtarbeiter, die nachts (gewöhnlich zwischen 23 und 7 Uhr) oder in Wechselschicht arbeiten, sind hiervon in besonderem Maße betroffen.

Der biologische zirkadiane Rhythmus des Menschen legt den Zyklus von Schlafen und Wachen fest. Bei gutem Gesundheitszustand findet der Schlaf von Erwachsenen in einer bestimmten Phase des zirkadianen Rhythmus statt. Dieser Zusammenhang ist bei Nachtschichtarbeitern gestört, die den Schlaf am Tag herbeizwingen müssen, obwohl der Körper auf Wachsein eingestellt ist.

In der Wissenschaft wird die Anpassungsdauer an ständig wechselnde Schichten unterschiedlich eingeschätzt. Manche Forscher gehen von 3 Jahren aus, andere glauben, dass sich der Körper nie vollkommen an unregelmäßige Schlaf-/Wachzeiten gewöhnen kann.

Nachtarbeiter leiden unter permanentem Schlafentzug. Im Vergleich zur durchschnittlichen Schlafdauer von Menschen, die tagsüber arbeiten, ist ihr Schlafzyklus um 2 bis 4 Stunden verkürzt. Der Schlaf am Tage ist störanfälliger, wird häufiger unterbrochen und erreicht zudem nicht die Tiefe des Nachtschlafs. Schichtarbeiter leiden gelegentlich unter hohem Schlafmangel und haben massive Ein- und Durchschlafschwierigkeiten.

Durch Schichtarbeit verursachte Schlafprobleme gestalten sich besonders kompliziert, wenn Schlafstörungen wie z. B. Narkolepsie und Schlafapnoe hinzukommen oder sich die Betroffenen aufgrund von Zeitmangel keinen ausreichenden Schlaf gönnen. Bei Verdacht auf Schlafstörungen sollte grundsätzlich ein Arzt zu Rate gezogen werden.

Zirkadiane Rhythmusstörungen und ihre Folgeerscheinungen

Da zwischen 2 und 5 Uhr morgens die größte Müdigkeit eintritt, wird die Leistungsfähigkeit von Schichtarbeitern selbst nach jahrelanger Nachtarbeit erheblich beeinträchtigt. Zahlreiche Studien belegen, dass sich Müdigkeit negativ auf die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, Motorik und Stimmung auswirken.

Müdigkeit und unzureichender Schlaf von Nachtarbeitern stellen sich immer wieder als mitverursachende Faktoren bei Unfällen heraus. Auch bei dem Reaktorunfall des Atomkraftwerkes “Three Mile Island” in Harrisburg, USA, und der Schiffshavarie der “Exxon Valdez” vor der Küste Alaskas haben diese Faktoren eine Rolle gespielt. Bei etwa 24% der Unfälle im Straßenverkehr sind Schläfrigkeit als Ursache angegeben. Die Kosten, die der Gesellschaft durch schlafbezogene Unfälle enstehen, sind enorm.

Schichtarbeiter werden zudem mit erheblichen sozialen Problemen konfrontiert, da sie zu Zeiten arbeiten, wenn andere schlafen, und umgekehrt zu Zeiten schlafen, wenn andere arbeiten oder Freizeit haben.

Viele Nachtarbeiter klagen, dass ihnen die Zeit für Famile und Freunde, Verabredungen und alltägliche Besorgungen fehlt. Da sich das öffentliche und gesellschaftliche Leben am Rhythmus der Tagesarbeit orientiert, fühlen sie sich oft ausgeschlossen und frustriert. Darunter leidet die Lebensqualität erheblich.

Behandlungsstrategien

Die Behandlungsstrategie hängt entscheidend von der Tätigkeit der Betroffenen ab. Aufgrund der unterschiedlichen Arbeitsabläufe und Anforderungen werden beispielsweise Beschäftigten im Krankenhaus andere Verhaltensmaßnahmen empfohlen als Arbeitern am Fließband. Es gibt Menschen, die sich generell besser an Schichtarbeit anpassen. Sogennante Abendtypen können sich leichter an die Nachtschicht gewöhnen als Morgentypen. Älteren Menschen fällt dagegen Nacht- und Schichtarbeit allgemein sehr schwer.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Schichtarbeit erträglicher zu gestalten. Der Erfolg hängt in erster Linie von der einzelnen Person und den jeweiligen Arbeitsbedingungen ab.

Arbeitszeitpläne
Vorteilhaft sind Arbeitszeitpläne, die den Arbeitnehmern bestimmte Pflichtzeiten vorschreiben, in denen sie wach sein und arbeiten müssen, während sie außerhalb dieser Pflichtzeiten in Rufbereitschaft schlafen dürfen. Die Nutzungsmöglichkeit flexibler Schichtpläne hängt in hohem Maße von der betrieblichen Eigenart der Unternehmen und der zu verrichtenden Tätigkeit ab.

Günstig sind Schichtpläne, bei denen der Übergang zwischen den Schichten – in Anpassung an den zirkadianen Rhythmus – bewusst im Uhrzeigersinn verläuft. Der Wechsel erfolgt im Idealfall von der Tag- über die Abend- zur Nachtschicht. Umgekehrt orientierte Schichtpläne verstärken eher Schlafstörungen.

In verschiedenen Studien wurde nachgewiesen, dass die Berücksichtigung zirkadianer Faktoren bei der Planung von Arbeitszeiten zu Produktivitätssteigerung, höherer Zufriedenheit der Mitarbeiter und Senkung der Unfallgefahr beiträgt.

Es gibt kein Patentrezept für ideale Schichtpläne, vielmehr müssen in jedem Einzelfall die jeweiligen betrieblichen Anforderungen mit gesundheitlichen Aspekten abgeglichen und optimal aufeinander abgestimmt werden.

Mit gezielten Pausenprogrammen lassen sich Müdigkeitserscheinungen vermeiden oder zumindest reduzieren. Nachweislich wirken sich bereits kurze Pausen positiv auf die Konzentrationsfähigkeit und somit auf die Arbeitseffektivität aus. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht stellen sinnvoll abgestimmte Arbeitszeitpläne ein wichtiges Mittel zur Steigerung der Produktivität dar und sorgen für eine höhere Zufriedenheit am Arbeitsplatz.

Feste Schlaf-/Wachzeiten
Nachtschichtarbeiter sollten immer – auch an arbeitsfreien Tagen – zu festen Zeiten schlafen gehen. Wird an freien Tagen der Schlaf vom Tag auf die Nacht verschoben, fällt anschließend die Umgewöhnung an den Arbeitstagen sehr schwer.

Wechselschichtarbeiter können sich die Anpassung an die neue Schicht wesentlich erleichtern, indem sie in den letzten Tagen der jeweiligen Schicht ihre Schlaf-/Wachzeiten um 1 bis zwei Stunden nach vorne verschieben. Auf diese Weise kann sich der Körper auf den veränderten Rhythmus der Nachtschicht allmählich einstellen. Allerdings lässt die familiäre oder soziale Situation solche Zeitverschiebungen nicht immer zu. Zum Erfolg führt diese Technik übrigens nur, wenn die durch die Schichten vorgegebenen Schlaf-/Wachzeiten auch an arbeitsfreien Tagen konsequent eingehalten werden.

Noch schwieriger als für Nacht- und Wechselschichtarbeiter ist die Situation für Arbeiter in Rufbereitschaft, da sie keine Vorkehrungen zur Anpassung an bestimmte Schlaf-/Wachzeiten treffen können. Für sie ist es besonders wichtig, stets ausgeruht zu sein. Kurze Nickerchen können hilfreich sein, wenn sich ein unregelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus aus beruflichen Gründen nicht vermeiden lässt.

Obwohl der Schlaf an einem Stück nachweislich gesünder ist als der Schlaf in verschiedenen Etappen, können Schichtarbeiter, die am Tage keinen ausreichenden Schlaf finden, mit kurzen Nickerchen unzureichende Schlafzeiten ausgleichen und so die für einen erholsamen Schlaf erforderliche Gesamtzeit erlangen. Kurze Nickerchen zwischendurch können die Leistungsfähigkeit steigern, die bei unregelmäßigen Schlaf-/Wachzeiten oftmals herabgesetzt ist. Während der Schicht ist es aber nicht unproblematisch, einen kurzen Schlaf zu halten, da die Leistungsfähigkeit direkt nach dem Aufwachen beeinträchtigt ist. Im allgemeinen stellt sich 15 Minuten bis 1 Stunde nach dem Aufwachen eine Trägheit ein, die dem körperlichen Bedürfnis entspringt, im Ruhezustand zu verbleiben. Dies muss berücksichtigt werden, vor allem wenn die Art der Tätigkeit es erfordert, bei Alarm sofort zu reagieren.

Kurze Nickerchen außerhalb der Arbeitszeiten können dazu beitragen, den zeitlich zu geringen Schlaf am Tage von Schichtarbeitern ausgleichen, wenn sie unter Berücksichtigung des zirkadianen Rhythmus zur richtigen Zeit stattfinden. Obwohl kurzzeitiger Schlaf zwischendurch regelmäßige Schlafenszeiten nicht ersetzen kann, stellt er doch ein hilfreiches Mittel dar, Schlafdefizite zu kompensieren und zumindest vorübergehend die Wachsamkeit zu erhöhen.

Verschreibungspflichtige Schlafmittel
Schichtarbeiter benutzen oft Hypnotika (Schlafmittel), wie z. B. Benzodiazepine, um zu Zeiten Schlaf zu finden, die dem zirkadianen Rhythmus zuwiderlaufen. Beim Gebrauch von Schlafmitteln müssen unerwünschte Nebenwirkungen berücksichtigt werden. Schlafmittel sollten nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, da ihre Wirksamkeit im Laufe der Zeit abnimmt und die Gefahr körperlicher Abhängigkeit zu groß ist. Hinzu kommt, dass Schlafmittel zwar den Schlaf am Tage unterstützen, die erforderliche Wachsamkeit und Leistungsfähigkeit während der folgenden Nachtschicht aber nur unwesentlich steigern. Obwohl Schlaftabletten kurzfristig Erleichterung verschaffen und zusammen mit anderen Maßnahmen durchaus nützlich sein können, beseitigen sie doch nicht die Ursache für die typischen Schlafprobleme von Schichtarbeitern, da Schlaftabletten nun mal nicht die innere Uhr ersetzen können.

Wenn Sie glauben, dass Ihnen hin und wieder eine Schlaftablette weiterhilft, wenden Sie sich an Ihren Hausarzt. Rezeptfrei erhältliche Medikamente sind nicht zu empfehlen, da sie eine über Stunden nach dem Schlaf anhaltende Schläfrigkeit bewirken können und damit zur Gefahr am Arbeitsplatz werden. Bei der Wahl der Medikamente ist zu beachten, dass viele Schlafmittel über 8 Stunden hinaus eine Wirksamkeit haben.

Stimulantien
Studienergebnisse zeigen, dass der gelegentliche Gebrauch von Stimulantien, wie z. B. Koffein, die Müdigkeit mindern und die Wachsamkeit während der Nachtschicht steigern kann. Allerdings sollte man 4 Stunden vor dem Schlafengehen keine koffeinhaltigen Getränke mehr zu sich nehmen, da Koffein Ein- und Durchschlafschwierigkeiten verursachen kann. In der Folge wäre dann der Schlaf nicht erholsam.

Melatonin
Melatonin, das im Gehirn gebildet wird, unterliegt ebenfalls einem zirkadianen Rhythmus, der unseren Schlaf-/Wachzyklus beeinflusst. Melatonin ist ein Stoffwechselprodukt, das von der Zirbeldrüse nachts im Gehirn erzeugt wird. Die neueste Forschung beschäftigt sich mit der Wirkung von synthetisch erzeugtem Melatonin, das Nachtschichtarbeiter morgens zur Steuerung des zirkadianen Rhythmus einnehmen, so dass sie tagsüber schlafen und nachts arbeiten können. Nicht bei allen Menschen zeigt die Einnahme von Melatonin eine Wirkung. Nebenwirkungen des synthetischen Melatonins sind bisher nicht bekannt. Es handelt sich aber um einen Botenstoff, dessen zusätzliche Einnahme vielleicht Wirkungen hat, die erst später auftreten. Deshalb ist Melatonin in Deutschland nicht erhältlich. In den USA kann Melatonin rezeptfrei in Drogerien erworben werden.

Lichttherapie
Kürzlich wurde in verschiedenen Studien nachgewiesen, dass gezielte Lichtanwendungen die Anpassung an einen veränderten Schlafzyklus unterstützen.

Wie bei der Wirkung des Tageslichts auf die innere Uhr, kann künstliches Licht die Phasenlage verschiedener Körperfunktionen beeinflussen. Mit Lichtanwendungen kann der Schlaf-/Wachrhythmus so umgestellt werden, dass Nachtschichtarbeiter am Tage schlafen können und nachts für die Arbeit wach sind. Im Fachhandel sind verschiedene Geräte erhältlich, die sich als Lichtquelle eignen. Die Lichtquellen müssen eine hohe Intensität haben, um zu wirken.

Spezialisierte Schlafmediziner erstellen genaue Zeitpläne für die Lichtanwendung. Nachtschichtarbeiter können übrigens nach der Arbeit auf dem Heimweg eine Sonnenbrille tragen, um die Wirkung des Tageslichts auf die biologische Uhr des Körpers zu verringern.

Schlafhygiene
Schichtarbeiter profitieren in besonderem Maße von den Regeln der Schlafhygiene. Nach diesen Regeln sind im Bett nur Schlafen und Sex erlaubt. Im Bett sollte man also nicht fernsehen oder arbeiten. Die Raumtemperatur sollte niedrig und der Raum dunkel gehalten werden (praktisch sind dunkle Vorhänge oder Augenbinden). Vor dem Schlafengehen sollte man sich entspannen und kleine Schlafrituale zur Förderung der Schlafbereitschaft ausüben, wie z. B. Zähneputzen und Umziehen innerhalb eines festen Ablaufschemas. Zur Unterstützung des Schlafs eignet sich für Schichtarbeiter auch das sogenannte “Weiße Rauschen”. So können z. B. Ventilatorgeräusche oder auf hohe Frequenzen gestellte Radios störende Außengeräusche überdecken. Ebenso hilfreich kann es sein, das Telefon abzuschalten, die Klingel abzustellen oder ein Schild mit dem Hinweis “Bitte nicht stören” anzubringen. Eine gute Schlafhygiene hat keine Risiken oder Nebenwirkungen, nützt der Erholungsfunktion des Schlafes und steigert dadurch die Lebensqualität.

Bedingungen am Arbeitsplatz Der Grad der Wachheit wird bei Schichtarbeitern von verschiedenen Faktoren bestimmt. Dabei spielen Lichtverhältnisse und Raumtemperaturen am Arbeitsplatz eine wichtige Rolle, aber auch das Maß an Selbständigkeit bei der zu verrichtenden Arbeit. Niedrige Temperaturen sind grundsätzlich besser als zu hohe. Durch helle Räume lässt sich die Wachheit steigern. Arbeitgeber sollten dafür sorgen, dass Nachtschichtarbeiter ein ausreichendes Angebot an koffeinhaltigen Getränken und gesunden Mahlzeiten – statt ungesunder Snacks aus dem Automaten – erhalten.

Andere Maßnahmen
Eine gesunde Ernährung wirkt sich postiv auf den Schlaf aus. Schichtarbeiter sollten Mahlzeiten mit hohem Anteil an Eiweiß und Kohlehydraten zu sich nehmen sowie auf schwer verdauliches Essen und gebratene Speisen verzichten. Schichtarbeiter (ebenso wie alle anderen Menschen) sollten nicht hungrig ins Bett gehen, andererseits aber auch keine umfangreichen Mahlzeiten kurz vor dem Schlafengehen einnehmen. Sowohl Hunger als auch ein überfüllter Magen verschlechtern den Schlaf. Sie führen zu Ein- und Durchschlafstörungen und damit zu nicht-erholsamem Schlaf. Dies beeinträchtigt die Lebensqualität.

Quellenangabe www.charite.de
Der Text wurde aus dem Amerikanischen übersetzt und unter Berücksichtigung der schlafmedizinischen Praxis in Deutschland redaktionell überarbeitet. Die Originalvorlage entstammt der Broschüre:
“Coping with Shift Work”. American Sleep Disorders Association Rochester, MN, USA, Copyright 1997.

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