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Merkel diskutiert mit über 120 Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis über die Zukunft Deutschlands

Die Bundeskanzlerin wills genau wissen: Mit 120 Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis ist sie mitten im “Zukunftsdialog” zu den drei großen Fragen: 1. Wie wollen wir zusammenleben? 2. Wovon wollen wir leben? 3. Wie wollen wir lernen? Dabei ist es ihr scheinbar nun auch wichtig, mal die Meinung der Bürger und Bürgerinnen zu genau diesen Fragen zu hören! Auf der Internetplattform “dialog-ueber-deutschland.de” kann nun das gesamte Land mitdiskutieren. Ich sag euch aber gleich, ich war noch nicht auf der Seite, kann euch also vorerst nicht sagen, was einen da erwartet. Im Mittelpunkt sollen jedenfalls konkrete Handlungsvorschläge stehen, die die Bundespolitik mit Anregungen und Ideen [ ... ]

Grundeinkommen für alle

Wie wollen wir in Zukunft leben? Ausgehend von der augenblicklichen Situation der Menschen, nicht der Wirtschaft, in Deutschland, gilt ist eine Politik der Zukunft zu “liefern”. Die Lebensbedingungen in Deutschland haben sich seit den 90er Jahren stetig verschlechtert. Früher ging es um Selbstverwirklichung, heute geht es ums nackte Überleben, wie folgende Zahlen belegen. 1) 1.7 Millionen Kinder, die in Armut leben. 2) 12 Millionen Bundesbürger, die in Armut leben. Grund für Armut: zu niedrige Löhne (Erntehilfe, Haushaltshilfe, Zwangsprostitution, Sozialberufe, unter anderen) oder zu hohe Lebenskosten, zum Beispiel für Studenten. Dumpinglöhne werden unter anderen von der Kirche bezahlt, die 17 Milliarden Zuschüsse vom [ ... ]

Henry Hübchen ist für ein staatliches Grundeinkommen

“Ich weiß nur nicht, wie man das finanziert” Hamburg (dapd). Schauspieler Henry Hübchen freut sich auf seine erste anstehende Rentenzahlung. “Rente: Mein erstes staatliches Grundeinkommen. Mal sehen, wie sich das auf meine Arbeitsfreude auswirkt”, sagte Hübchen, der am Montag (20. Februar) 65 Jahre alt wird, dem TV-Magazin des “Stern”. Hübchen wünscht sich ein staatliches Grundeinkommen für alle. “Statt dieses Grundeinkommen ab 67 zu erhalten, sollte es jedem ab 18 zustehen.” Er räumte aber zugleich ein: “Ich weiß nur nicht, wie man das finanziert.” Quelle: www.freiepresse.de erschienen am 15.02.2012 © Copyright dapd Nachrichtenagentur GmbH TweetIncoming search terms:bedingungsloses grundeinkommen (2)hübchen henry e-mail (1)

Und wann geht dein Kind in die Krippe? Gar nicht!

  Ich kann mir vorstellen, dass dieser Artikel ganz viel Kritik hageln wird, vor allem aus den neuen Bundesländern. Ganz besonders dann, wenn ihn eine Mutter aus dem Osten schreibt. Jedoch ich hoffe, dass ich ein paar neue Blickwinkel öffnen und Sichtweisen verändern kann. Der laute Ruf nach Krippenplätzen Kürzlich habe ich mich mit einer sehr jungen Mutter aus dem Ruhrpott darüber unterhalten, wie gut oder schlecht es ist, sein Kind unter drei Jahren „aus den Händen zu geben“. Anlass war, dass sie mir Bewunderung dafür aussprach, wie gut die Versorgung der Kinder im Osten funktioniert. Sprich, wie viele Krippen und Kindergärten [ ... ]

Es stürmt und schneit – und das im Winter!

Katastrophe: Viel Schnee Juhu, endlich komme ich mal in den Genuss, etwas über den vielen Schnee zu schreiben, der in dieser Nacht vom Himmel fiel. Ganz Freiberg ist weiß und wie immer, so ging auch diesem Schnee selbstverständlich eine Unwetterwarnung voraus. Es ist auch wirklich höchst dramatisch, wenn im Winter Schnee fällt – ungeheuerlich! Bitte vorsichtig fahren, es ist verschneit. Schnee, wohn man so blickt, sogar auf den Dächern. Wahnsinn. Mal im Ernst, wir tun manchmal so, als lebten wir in Afrika, wo Schnee ja nun doch etwas außergewöhnlich ist. Aber hierzulande? Alarmstufe Rot wegen ein wenig Schnee Ich weiss nicht, was diese ganzen Katastrophenmeldungen bezwecken [ ... ]

Herzlichen Glückwunsch “mrs-eastie!” – wir haben PageRank 1 erreicht

Aber was genau ist das eigentlich: ein PageRank und wozu soll der gut sein? Kontakt zu anderen Bloggern Ich weiß, es gibt schon tausende Erklärungen dazu im Internet und ob ich das wirklich besser erklären kann, dieses Linkbewertungssystem von Google, wage ich fast zu bezweifeln. Aber als ich meinen Blog-Artikel “Ich bin dabei mein Blog bekannt zu machen – ohje wo fange ich nur an?“ habe ich vergessen, was ganz Entscheidendes zu erwähnen: Kontakt mit anderen Bloggern! Bloggen ist über die Jahre nicht aus der Mode geraten, hat sich aber sehr verändert. Es gibt heute sehr viele kommerzielle Blogs, während anfangs die Blogger über [ ... ]

Wie viel Krippe braucht das Kind?

Qualität vor Quantität – für die Kleinsten gelten bei uns offenbar andere Regeln. Die Diskussion über Kinderkrippen weckt hierzulande vor allem große Emotionen. Ohne uns ist der Säugling nichts. „Ein Baby – das gibt es nicht“, verkündete einst der englische Psychoanalytiker D.W. Winnicott. „Es gibt nur das Baby und einen anderen.“ Winicott bezog sich auf die offensichtliche Hilflosigkeit eines Säuglings, der ohne Mutter, ohne ein festes Gegenüber nicht existieren kann. Damit wir uns nicht aus dem Staub machen, hat die Natur das Kindchenschema (Konrad Lorenz) erfunden: Riesige Augen, runder Kopf, Pausbacken, Stupsnase, zahnloses Lachen – ein Blick, und wir schmelzen dahin. [ ... ]

Die Sprache der Ostpreußen – E Krepsch voll ostpreußischer Mundart

Die eigentliche Sprache der Ostpreußen geht auf den baltischen Stamm der Indogermanen zurück. Im Laufe der Jahrhunderte sind aus deutschen und europäischen Ländern Menschen eingewandert, die ihre eigenen Mundarten mitbrachten. Aus diesen verschiedenen Dialekten hat sich die Sprache der Ostpreußen entwickelt, die natürlich durch Wortbildungen der eingewanderten Flamen, Holländer, Salzburger, Litauer, Masuren, Polen und Franzosen durchsetzt worden ist. In Königsberg sprach man ein gutes Hochdeutsch, auf dem Bau und im Hafen bevorzugten die Arbeiter und Stauer jedoch das gemütliche, breite ostpreußische Platt. Die Landbevölkerung bediente sich ausschließlich der heimatlichen Mundart, es war gar nicht so selten, dass sie überhaupt kein Hochdeutsch [ ... ]

Mensch, es de rachullerich!

Das Adjektiv rachullig, auch rachullerig lässt sich auf die ostpreußische Mundart zurückführen und wird in den diesbezüglichen Wörterbüchern aufgeführt, so im Preußischen Wörterbuch von E. Riemann/U. Tolksdorf (Band 4, 1992); die Bedeutung wird mit ›habgierig, geizig‹, auch ›gefräßig‹ und ›übermäßig, raffgierig arbeitend‹ angegeben; Beispielsätze: »De es so rachullrich, de kricht dem Schlunk [= Schlund] nich voll«, »Mensch, es de rachullerich!«. Andere, verwandte Ausdrücke kommen hinzu, z. B. die Substantive Rachull, Rachuller bzw. Rachummel (›Geizhals‹) und Rachullerigkeit sowie das Verb rachullen/rachullern (›habgierig etwas zusammenraffen, übertrieben sparsam, geizig sein‹). Auch Bruno Betcke vermerkt in seiner Sammlung Die Königsberger Mundart. Sammlung ostpreußisch-königsbergischer Ausdrücke (1924) [ ... ]

Elf Zwelf oder Ölf Zwölf ?- “Na mein schenes Biebchen, wie geht dich das ?”

Meine Eltern kamen aus dem nördlichen Ostpreußen und zählten immer…neun, zehn, ölf, zwölf… Unsere Nachbarn kamen aus dem südlichen Ostpreußen und zählten immer…neun, zehn, elf, zwelf… was war denn nun richtig ? “Na mein schenes Biebchen, wie geht dich das ?” , fragte mich meine Nachbarin, “wie alt biste eijentlich ? Biste noch elf oder biste schon zwelf ?”   Lustig klang dieser polnisch-russisch gefärbte Dialekt unserer Nachbarn. Sie kamen aus Masuren, einer Gegend im damaligen südlichen Ostpreußen. Heute ist es das nördliche Polen. Naja leicht polnisch hatten die Leute in dieser Gegend ja schon immer gesprochen. (Briederchen ist sich gegang-gen von drieben…) Man nannte sie auch “Wasserpolen”, wegen der vielen Seen, die es in [ ... ]
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