„Jubelarien sind aber nicht angebracht“, sagte die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linke-Fraktion. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit sei in erster Linie dem demografischen Wandel geschuldet. „Die aktuelle Landesregierung hat sich darauf beschränkt, die Situation am Arbeitsmarkt schön zu reden und Mindestlöhne zu bekämpfen.“

2013 habe es knapp 290 000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte weniger gegeben als 1992, sagte Zimmermann unter Berufung auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. „Der Aderlass des sächsischen Arbeitsmarktes seit Beginn der 90er-Jahre konnte nicht annähernd kompensiert werden.“ Das Lohnniveau sei noch immer unterdurchschnittlich. Zimmermann zufolge verdienten sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte in Sachsen Ende 2012 durchschnittlich 2124 Euro brutto im Monat; in ganz Ostdeutschland seien es laut aktueller Entgeltstatistik 2248 Euro und im Bundesdurchschnitt 2889 Euro gewesen.

Quelle: www.lr-online.de