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Zersetzung der Seele – die operative Psychologie in der DDR

Zersetzung der Seele – die operative Psychologie in der DDR
Zersetzung der Seele – die operative Psychologie in der DDR

Astrid

Ich bin gelernte Mediengestalterin für Bild und Ton und arbeite in meinem kleinen Einzelunternehmen als Werbe- und Onlinetexterin. Es ist mir ein Muss, Bild und Sprache miteinander gefühlvoll zu verbinden, um Emotionen zu wecken und Sinne zu schärfen.

Astrid

Ich bin gelernte Mediengestalterin für Bild und Ton und arbeite in meinem kleinen Einzelunternehmen als Werbe- und Onlinetexterin. Es ist mir ein Muss, Bild und Sprache miteinander gefühlvoll zu verbinden, um Emotionen zu wecken und Sinne zu schärfen.

Die DDR und „ihre“ Maßnahmen gegen mündige Bürger

Weshalb ich „ihre“ in Anführungszeichen gesetzt habe? Nun, bevor ich wieder Öl ins Feuer gieße und unsinnige Diskussionen über Ossis und Wessis entfache, ist es mir doch lieber, gleich auf eine gewisse Differenzierung von „Alltag in der DDR“ und „politischer Diktatur in der DDR“ vorzunehmen.

An und für sich setze ich das bei meiner Stammleserschaft ohnehin voraus, dass ihr nicht alles in schwarz oder weiß, gut oder böse, rechts oder links einteilt und dem Schubladendenken nicht verfallt.

Alle anderen Leser bitte ich gleich vorweg, nicht immer nur die eine Seite der Medaille zu betrachten, sondern sich einen Überblick zu verschaffen – über das Leben in der Deutschen Demokratischen Republik.

Deshalb schreibe ich ja hier darüber: Um einen Fokus auf das zu richten, was gut war – und gleichzeitig so vernichtend sein konnte.

Operative Psychologie

Die „Operative Psychologie“ war ein Forschungs- und Lehrfach an der Juristischen Hochschule (JHS) des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR. Diese beschäftigte sich mit „den Erscheinungen, Bedingungen, Gesetzmäßigkeiten und des psychischen Erlebens und der psychischen Steuerung des Verhaltens und der Handlungen der Menschen in der politisch-operativen Arbeit des MfS“[1]. Die auf diese Weise gewonnenen Erkenntnisse wurden zur „Zersetzungpolitischer Gegner des SED-Regimes genutzt.

Quelle: Wikipedia

Viele Jahre mussten ins Land gehen, damit ich über dieses Thema schreiben kann. Bis heute bin ich mir nicht sicher, ob manche Leute, die heute groß „Ich bin stolz, ein Ossi zu sein“ schreien, überhaupt wissen, dass die DDR ein Unrechtsstaat war, eine Diktatur.

Bisher hat nie jemand in Frage gestellt, was ich zu dem Thema DDR zu berichten hatte – auch wenn ich damals verhältnismäßig jung war. Das Verhältnis zum Staat war immer sehr gespalten, worüber ich gleich berichten werde.

Dennoch liebe ich die Region, in der ich aufwuchs, in der ich meine Kindheit verbrachte und habe ich auch sehr viele schöne Kindheitserinnerungen. Ich kann jeden hier im Osten verstehen, der manche Dinge aus der DDR vermisst. Wer sich diese Widersprüchlichkeiten nicht erklären kann, der hat hier auf meinem Blog Gelegenheit, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen.

Es wird noch mehr solche Artikel geben, doch das braucht Zeit.

Ich habe keine Lust mich oder andere zu stigmatisieren oder in der Manier mancher sensationsgeiler Medien ein einfaches Bild von der Vergangenheit der DDR zu zeichnen und der Konsequenzen daraus für unser heutiges vereintes Deutschland.

Es geht mir um Aufarbeitung, und ich werde gefühlsmäßig an viele Grenzen stoßen, hüben wie drüben. Das bin ich aber gewöhnt, und werde euch ausführlich in nächster Zeit berichten, warum ich diese Rolle gut ausfülle.

Ja, ich liebe Ostdeutschland, ich bin eine gebürtige Ostdeutsche, bin hier groß geworden, erwachsen geworden – und habe nie woanders als im Osten gewohnt. Ich war zur Wiedervereinigung elf Jahre alt und somit ein Kind.

Wieso also schreibe ich Artikel über die Zersetzung der Seele in der DDR?

Im Jahr 1960 begann sich in der DDR ein Zweig herauszubilden, der – sagen wir mal spekulativ – ein wenig effektiver als nur militärisch gegen Ideologie- Feinde vorgehen wollte.

Die beste Angriffsfläche in jedem Menschen, egal wie stark er ist, zeigt sich in der Manipulation seiner Psyche. Viele kennen sicherlich den Begriff Gehirnwäsche. Der eine oder andere weiß eventuell ein wenig Bescheid über das Arbeiten von Sekten und fanatischen Gemeinschaften ( egal welcher Art, nicht nur religiös). Dieser Begriff der Indoktrination ist nicht neu. Über langen Zeitraum werden immer wieder dieselben „Phrasen“ gedroschen, bis das Gehirn irgendwann auf Schmalspur funktioniert, sich nur noch auf ein Thema fokussiert und alles andere ausblendet.

Genau das erkannte das Ministerium für Staatssicherheit und baute es Stück für Stück in seine Funktionsweise mit ein. Doch worum genau geht es dabei?

Wer nie in einer Diktatur groß wurde, kann sich nicht vorstellen, wie so eine Kontrolle der Bewohner des Landes abläuft. Es gab in der DDR eine – sagen wir staatlich aufgezwungene – Weltanschauung, die jeder gehorsame Mensch genau so auch zu verinnerlichen haate. Jeder, der Zweifel daran hegte oder aber seinen Individualismus in den Vordergrund stellte, galt recht schnell als bedrohlich für das System.

Das MfS war dafür zuständig, die Bürger der DDR dahingehend zu beobachten und zu kontrollieren, dass deren Ansichten mit diesem aufdiktiertem Weltbild nicht in Widerspruch standen. Viele Bürger legten mehr oder weniger einen recht diplomatischen Spagat mit diesem System hin, um keinen Ärger zu bekommen.

Wer allerdings zu offen dagegen vorging, hatte jede Menge Probleme. Auch die Kinder dieser Leute hatten Probleme und manchmal endete das in einer Katastrophe besonderen Ausmaßes.

Die operative Psychologie funktionierte tatsächlich als Zersetzung des Lebens und das auf eine recht perfide Art und Weise. Sie passierte heimlich und versteckt – sodass der Nährboden für Vertrauen und Nähe Freunden oder Familienmitglieder gegenüber komplett entzogen wurde.

Bis heute weiss niemand so ganz genau, wen diese Maßnahmen trafen und wissenschaftlich wurden die Folgen – vor allem die seelischen – bis heute leider nicht Studien unterzogen. Es gibt Menschen in diesem Land, die hochtraumatisiert sind und bisweilen auch ihre Kinder (welche nun schon erwachsen sind). Die jedoch nicht wissen, dass viele Dinge in ihrem Leben geschahen, weil es jemand so wollte.

Die Trumanshow in der DDR

Gruselig…du gehst in deine Wohnung und plötzlich hängt ein Bild an der Wand, welches du nicht kennst. Du fährst mit dem Fahrrad und zwei kleinen Kindern in den entfernteren Konsum einkaufen und als du mit voll bepackten Taschen zurück kommst, sind beide Reifen aufgeschlitzt. Du hängst die schweren Beutel links und rechts an den Lenker, nimmst deine beiden quengelnden Kinder und schiebst mühselig dein Fahrrad gen Wohnung.

Fix und fertig schleppst du die Taschen nach oben und öffnest die Tür, willst jetzt doch noch einmal genau untersuchen, wo dieses mysteriöse Bild an der Wand her kommt – und es ist weg….

Du erzählst einem sehr engen Freund davon, bei dem du dir sicher bist, dass er dich niemals verraten würde. Ihr sitzt im Wohnzimmer bei einer Tasse Kaffee und unterhaltet euch über dieses Bild. Den nächsten Tag weiß in deiner Arbeitsstelle jeder darüber Bescheid, obwohl dein Freund dir schwört, es niemandem erzählt zu haben…Nicht nur peinlich, sondern vor allem zweifelst du an dir – an deinem Verstand. du wirst belächelt, ausgegrenzt und für irre erklärt. Das tut die Öffentlichkeit von ganz allein.

Doch wie konnte das alles passieren? Bist du wirklich Wahnvorstellungen erlegen?

Diese Geschichte ist keinesfalls übertrieben.

Ich habe dazu hier eine gut recherchierte Dokumentation gefunden, die du dir anschauen solltest.

Wie geht es dir nach Schauen dieses Films?

Natürlich fragt sich jeder, der nicht dem „gängigen“ Meinungsideal der DDR entsprach, ob es wohl auch ihn betraf? Situationen aus der Kindheit drängen sich nach oben, deren produzierte Bilder keiner mehr sehen will, die wegggedrängt und ausgeschaltet werden.

Jetzt ist ja alles gut, es ist lange her, längst vorbei. Keine Gefahr mehr.

Doch wo sind die Akten zu dem Thema? Wer kann auf Fragen antworten? Wer glaubt einem eigentlich heutzutage?

Welche Psychologen sind dafür ausgebildet, um ein verschwiegenes Trauma zu behandeln? Was wurde aus den Kindern, die involviert waren?

Zu viele Ungereimtheiten, zu wenig Hilfe seit der Wende – wie muss es den Opfern wohl ergangen sein und wie geht es ihnen jetzt?

Wir können nicht verleugnen, was an Unrecht geschehen ist. Nur die kritische Auseinandersetzung mit den Geschehnissen bringt uns auf einen Weg der Aufarbeitung….weit weg von sensationsgeilen Medien und ignoaranten Politikern, vielleicht auch einem stummen Volk, was eben nicht immer so geeint war.

Es hilt nicht,  die ganze DDR zu diffamieren, denn es gab keine homogene DDR-Bevölkerungsschicht. Das sollte ich wohl nicht erklären müssen.

Dennoch wünsche ich  euch ein paar ruihge Minuten, um inner zu halten und nachzudenken. Die DDR war nicht entweder böse oder gut. Sie war böse und gut. So wie man es von fast jedem System behaupten kann, welches durch Menschen funktioniert.

Einen kritischen Aufarbeitungsdienstag wünscht euch

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Mein allererster Blogeintrag über Word2007

Mein allererster Blogeintrag über Word2007

Astrid

Ich bin gelernte Mediengestalterin für Bild und Ton und arbeite in meinem kleinen Einzelunternehmen als Werbe- und Onlinetexterin. Es ist mir ein Muss, Bild und Sprache miteinander gefühlvoll zu verbinden, um Emotionen zu wecken und Sinne zu schärfen.

Heute bin ich eigentlich eher versehentlich auf die Option gestoßen, über Word meine Artikel zu schreiben und an WordPress zu schicken.

Allerdings habe ich jetzt eine ganze Weile herum getüftelt, wie ich meinen WordPress-Blog anmelden soll, weil immer wieder diese Fehlermeldung kam:

Ihr Konto kann von Word nicht registriert werden.

Ich habe mir daraufhin aus dem Internet den Tipp geholt, dass ich im WordPress(.org) eine Einstellung ändern muss, und zwar direkt im Dashboard unter

Einstellungen –> Schreiben –> Die Option XML RPC aktivieren.

Diese Option gibt es jedoch bei WordPress 3.6 nicht mehr manuell, sondern ist mittlerweile eine (unsichtbare) „Grundeinstellung geworden.

Daran konnte es also nicht liegen.

Geklappt hat es nach mehreren Versuchen trotzdem, der Fehler lag nur in der Eingabe der Blog-URL.

Nachdem ich im Word-Programm ausgewählt hatte, dass ich einen Blogeintrag schreiben will, kam die Aufforderung den Blog-Dienstanbieter auszuwählen.

Danach kommt ein kleines Fenster, welches dazu auffordert, die Blog-URL einzugeben.

Diese sieht voreingestellt so aus: http://<Geben Sie hier Ihre Blog-URL ein>/xmlrpc.php

Ich habe dann: http://<www.mrs-eastie.de>/xmlrpc.php  eingegeben. ( in etwa so wie bei einem html-Code liess ich diese zwei <Zeichen> dabei stehen.)

Genau da lag der Denkfehler.

Die zwei Zeichen müssen mit weggelöscht werden, was dann so aussieht:

Und siehe da, die Fehlermeldung kam nach Eingabe von Benutzernamen und Passwort, mit dem man sich bei seinem WordPress-Blog einloggt, nicht mehr.

 

Nun einfach noch auf JAaaaaa gedrückt – und schon kann man seinen Blogeintrag schreiben.

Jetzt bin ich gespannt, wie das Resultat auf mrs-eastie aussieht. Wenn ihr bis hierher lesen konntet, dann scheint ja alles geklappt zu haben! J

Herzlichen Dank an edvtraining.wordpress.com für die schnelle Antwort. Es lag nicht am Hosting-Paket, war aber generell ein guter Tipp.

Viel Spaß beim Bloggen über Word wünscht euch

Hier steht eigentlich meine Unterschrift

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Weihnachtswünsche!

Ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest wünsche ich all‘ meinen Besuchern!

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Totalcrash bei Mrs-Eastie und die Chance auf einen Neuanfang

Markus Vogelbacher  / pixelio.de

Markus Vogelbacher / pixelio.de

Liebe Leser,

seit 2010 wurde hier fleißig für euch gebloggt und ich bedanke mich bei allen meinen Besuchern, die mich drei wundervolle Bloggerjahre lang besucht, begleitet, kommentiert und weiterempfohlen haben.

Leider hatte sich in Mrs-Eastie eine malware eingeschlichen und beim Versuch, diese zu löschen, wurde schnell klar, dass es diesen Blog, so wie er einmal war, nicht mehr geben wird.

Nachdem zugegebenermaßen ein paar Tränen geflossen sind, und ich eine Woche lang mit Filezilla, Strato und phpmyadmin gekämpft habe, um mein Blogwerk noch irgendwie zu retten, muß ich heute bekannt geben, dass der Blog down ist und somit alle Seiten nur noch über den Cache von Google abrufbar sind.

Schweren Herzens verabschiede ich mich von drei Jahren Schreibarbeit, Recherche und Meinungsbildung und hoffe, ihr bleibt mir dennoch alle treu!

Im neuen Jahr beginne ich ganz von vorn – denn unterkriegen lassen ist nicht!

Ich wünsche allen ein besinnliches Weihnachtsfest!

Wir lesen uns!

Liebe Grüße, Astrid

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Wer hat die CDU gewählt? Komm mal kurz mit!

Lupo  / pixelio.de

Lupo / pixelio.de

 

Ok ich weiß, ich habe mir auf die Fahne geschrieben, auf mrs-eastie nicht parteiisch zu werden, immerhin werbe ich mit Parteiunabhängigkeit in meinem Blog.

 

Trotzdem habe ich natürlich eine politische Meinung, wenn ich auch bisher keine Partei gefunden habe, die mich mit ihren Inhalten wirklich zufrieden stellt.

 

Ich möchte eine Partei, die sich um die deutschen Bürger kümmert und für ihre Belange ein offenes Ohr hat, sozusagen eine Volkspartei, aber am liebsten weder zu rechts, noch zu links – sondern einfach bürgernah.

 

Eine Partei, die sich um Kinder und Jugendliche kümmert und diese eventuell sogar zum Schwerpunkt ihres Wahlprogramms macht, wäre echt prima. Eine Partei, die nicht nur lapidar von irgendwelchen “Bildungsangeboten” redet, sondern deren Mitglieder Umfragen in Schulen und Kindertageseinrichtungen starten, um den Volk und vor allem dem Nachwuchs dieses Volkes nahe zu sein – ach was sage ich – es zu verstehen, zu fördern, zu bilden und zu mündigen Bürgern heranwachsen zu lassen!

 

Eine Partei, die sich um Familien kümmert, vor allem dann, wenn Krisensituationen vorherrschen, Alleinerziehende, sozial Schwache, durch Schicksalsschläge (Tod, Missbrauch u.ä.) gebeutelte Familien – aber auch die glücklichen Familien unterstützt, Papi-Zeiten, gute Abstimmung von Kindergarten und Beruf, vielleicht Förderung von Betriebskindergärten u.ä.

 

Ich möchte eine Partei, die nicht wegen “klarer Führung” gelobt wird (sogar im Ausland) – weil es mich erschauern lässt und zutiefst schockiert, so etwas in der deutschen Politik überhaupt zu hören!

 

Und ja, ich möchte eine Partei, die vernünftig spart auf der einen Seite und gleichzeitig Geld locker macht auf der anderen, die wenn nötig in wirtschaftliche Ereignisse eingreift, wenn diese aus dem Ruder laufen, die Managergehälter drosselt und mehr Geld unter den Armen verteilt, vor allem unter denen, die zur Tafel gehen müssen – und ihre Kinder gleich noch mit dorthin schleppen müssen!

 

Meiner Familie geht es gut – aber wir wissen noch, wo wir herkommen, wir wissen, dass ein “Hartz IV– Empfänger” von heute nicht zu vergleichen ist mit Sozialhilfeempfängern aus den 80ern, einfach weil seit der Wende wirtschaftsmäßig so viel schief gelaufen ist, dass es nicht nur in Ostdeutschland, sondern auch im Norden eine hohe Arbeitslosigkeit gibt.

 

Es ist mir egal, ob Angela Merkel so erfolgreich gewählt wurde, wie derzeit Konrad Adenauer – Angela Merkel hat nie gelernt, was Armut bedeutet, ihre Eltern haben auch zu DDR-Zeiten nicht jahrelang auf einen Trabant warten müssen, denn unsere Angie kommt aus einer hochbetuchten Familie der damaligen DDR und hat schon in ihrer Kindheit alles ermöglicht bekommen, was geht.

 

Ich will hier keinen Populismus betreiben, denn es ist längst Vergangenheit, es ist vorbei und sie ist erfolgreich. Das sollte man ihr gönnen. Aber die CDU sollte sich nicht feiern lassen wie in alten Tagen, denn die gute alte BRD-Zeit ist ebenso vorbei wie die Diktatur in der DDR.

 

Es gibt keine feierlich gewählte CDU mehr, es gibt eine Partei, deren Stimmen sich aus einer arg veralteten Wähler-Generation erklären, aus über 60 – 70-jährigen, wovon manche zur Schande aller Deutschen auch noch aus Gewohnheit oder Parteitreue heraus wählen, ohne sich einmal die Wahlprogramme aller Parteien angesehen zu haben.

 

Die social media in facebook, aber auch in twitter und anderen Online-Medien zeigt eindeutig, dass viele junge Leute sehr schockiert sind über diesen Wahlausgang.

 

Ich möchte eine Partei, die volksnah ist, die die Fühler ausstreckt und sich nicht nur feiern lässt auf einer hohen Tribüne, zu der man als Bürger aufschauen soll – wenn man denn Zeit dazu hat und nicht gerade für 6 Euro die Stunde arbeiten geht!

 

Jetzt ist auch noch unsere Familienministerin zurückgetreten – ganz sang- und klanglos ist sie einfach weg, hat sich aus der Politik verabschiedet – um mehr Zeit mit ihrer Familie zu verbringen. Ich mochte sie, denn sie saß am Puls der Zeit, sie wusste, was läuft in Deutschland. Es ist also nicht wichtig, in welcher Partei sie war oder ist, sondern ob sie nicht nur geredet – sondern auch gehandelt hat. Ja das hat sie!!! Danke für die gute Arbeit!

 

Ich möchte einfach als Bürger mitbestimmen können, wer unser Land regiert! Ich bin so frustriert und total benommen von diesem Wahlergebnis!

 

Ja, ich gebe zu, dass ich Kreuzchen bei den Oppositionsparteien gesetzt habe – einfach, um zu zeigen, dass meine Stimme genauso viel zählt, genauso viel wert ist wie die gefeierten Stimmen für die CDU.

 

 Ich bin genauso das Volk und so viele andere auch – und dort oben verstehen die Politiker unsere Botschaft einfach nicht.

 

Sie diskutieren nicht zeitgemäß, sondern über “irgendwas”, wie mir scheint – über Europa, über Schuldenschnitt, über Macht, über…???

 

Bitte, nehmt euch die Zeit und schaut euch unsere(n) kleinen Nachwuchs(künstler) an – die brauchen ein Fundament!!!! Sie brauchen Liebe, Kraft, ein offenes Ohr, gute Bildungschancen!

 

Sie brauchen keine Burn-out-Eltern, die in einer Burn-out- Gesellschaft schuften, um sich leere Phrasen von Burn-out-Politikern anzuhören!

 

Verflixt, Politiker sollen unser Land vertreten – und zwar für das Volk! Es ist nicht eure Tribüne und nicht euer Wahlsieg!

 

Der, der wählt – ist der, der das Sagen im Land hat.

 

Und nun noch kurz: Wer hat die CDU gewählt? Komm mal kurz mit! Ich muss dringend mit dir reden!

 

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OOoooooooohmm….bei den Ereignissen hilft keine Meditation mehr

 NicoLeHe / pixelio.de

NicoLeHe / pixelio.de

 

Ganz ehrlich, seit ein paar Tagen rast der Puls, das Herz schiebt Sonderschichten – und nein, ich bin nicht frisch verliebt.

Verliebt schon, nur nicht mehr frisch.

Scherz beiseite. Ich bin wirklich so richtig aufgeregt und habe keine ruhige Minute. Es purzeln Verstand und Gefühl wild durcheinander, ich mache mir Sorgen, habe irgendwie Kummer und bin aufgewühlt.

Es hat mit der Bundestagswahl zu tun zum Einen, und zum anderen mit…ja womit? Mit dem Alltag, mit unserer Gesellschaft, mit den Menschen” wie du und ich”…

Nein, manchmal hilft kein Augenzwinkern mehr, wenn einem vor lauter Traurigkeit und  auch manchmal vor Frust und ohnmächtiger Wut die Tränen in die Augen steigen, wenn das Gefühl einen übermannt und man nicht viel dagegen tun kann.

Es gibt Momente in meinem Leben, da frage ich mich, ob andere Menschen wohl ähnlich wie ich empfinden? Sehen sie am Straßenrand die alte Omi, die sich auf ihren Rolli stützt?

Ob sie wohl Kinder hat, die sie unterstützen? Enkel, die um sie herumspringen und sie jung halten?

Bei der ärmlichen Kleidung und den tiefen Falten im Gesicht, besonders der Stirn – wohl eher nicht. Gibt es das eigentlich noch, wie früher, dass man eine Art Patenschaft für eine Omi übernehmen kann? Sollte ich sie mal darauf ansprechen, ob sie Hilfe braucht?

Nein, denke ich mir, ich bin nicht Mutter Theresa, ich kann das nicht alleine abdecken, das Elend, die Altersarmut.

Dann komme ich nach Hause, habe meine Stromrechnung oder meine KFZ-Steuer im Briefkasten liegen, wahrscheinlich noch zwei, drei Mahnungen oder vielleicht einen Bescheid von einem Inkassobüro. Schlimm, denke ich mir, wenn am Ende des Monats das Geld so knapp ist, dass man sich nur mit viel Rechnerei durchs Leben wagen kann. Ob es anderen wohl ähnlich geht?

Das Mäusel braucht Sachen und zum Tanzen will sie auch, der Kindergarten muss bezahlt werden und die Speisenversorgung. Das Männe braucht einen vollen Tank, um auf seine gut bezahlte Arbeit zu kommen. Das ist nicht ironisch gemeint. Unbefristete Arbeit, ein sehr guter Job – muss aber ironisch anfügen, keine 100% wie seine Westkollegen. Egal, einer der Gutverdienenden ist er in der Gegend hier. Und ich? Volle unbefristete Rente aufgrund einer Darmerkrankung.

Wir sollten gut klarkommen, und wir müssten sogar CDU-Wähler sein.

Unsere Wertvorstellungen sind ja fast christlich, obwohl wir keine Christen sind. Aber wir wollen unsere Tochter mit Rückgrat erziehen, als eine Person mit Persönlichkeit und die kommt nicht von ungefähr.

Kinder brauchen Meinungsfreiheit, Liebe und Unterstützung. Sie sollen den Wert des Geldes kennenlernen und dass die Eltern dafür viel arbeiten müssen. Ist das eine konservative Einstellung?

Wir empfinden uns als moderne (ost)deutsche und europäische Familie…

Werte ja, altmodisch sein – nein!

Irgendwo macht gerade ein Vater sein Kind zur Schnecke. Ob es noch alle Tassen im Schrank hätte. Kinderweinen. Ein Mädchen, bestimmt älter, vielleicht so 10 oder 12?

Was mag ihn dazu bewegen, sie so anzuschreien? Wurde er so angeschrien, als er ein Kind war? Wurde er früher in der Schule gemobbt oder hat er Probleme auf seiner Arbeit? Wieso wird man so? Vielleicht hat er auch gerade den Briefkasten geleert und irgendwelche Mahnungen entdeckt.

Augenzwinkern adé, und Meditation auch….von wegen “und jetzt steigt Fröhlichkeit in dir auf”… ja wie denn?

Es redet ja keiner mehr mit dem anderen, und die Deutschen denken von den anderen Deutschen, denen ginge es besser und sie hätten mehr Geld. Es wird ja tabuisiert, wie es jedem Einzelnen wirklich geht. Die Medien gaukeln es doch vor: Wer Schulden hat, kann nicht mit Geld umgehen, alle anderen haben supertolle Wohnungen, ja gar Häuser!

Trash-Fernsehen vom feinsten!

Es wird so weiter gehen, dass wir uns für doof verkaufen lassen – und wer nicht nachdenkt, ist selber schuld. Wer nicht mitdenkt, wird noch weiter veralbert werden und sich noch mehr vor jeglicher offener Kommunikation scheuen!

Ist es ein Risiko, so eine krasse Meinung im Internet zu veröffentlichen?

Ja mei – und? Wie ist deine Meinung denn?

Die Welt ist doch eh ein großes Dorf, irgendwann siehst du mich irgendwo auf der Straße und kannst sagen, hey, du bist doch die, die mrs-eastie schreibt oder? Und ich würde sagen, ja bin ich, habe jetzt aber keine Zeit, muss noch ein bisschen meditieren.

Wegen der inneren Erfülltheit! Ich arbeite daran!

Die Quintessenz von diesem spontan eingepflegten Text ist doch die:

Nichts ist so, wie es scheint.

Der Nachbar ist wahrscheinlich ärmer als du- und JA, es geht den meisten so, dass Ende des Monates das Geld im Portemonnaie weniger wird oder sogar ganz verschwunden ist.

Und ja, zu DDR-Zeiten gab es junge Leute, die den Omis die Kohle rein geschippt haben. War nicht für diesen Blog-Text erfunden, sondern stimmt tatsächlich.

Ich bin immer noch aufgewühlt.

Über Themen wie die Tafel, zu denen mittlerweile schon Mütter mit Kindern gehen müssen, die keineswegs im “Medienstyle” abgestürzt sind, sondern heutzutage genauso ein Studium hinter sich haben können.

Über Themen wie die Altersarmut, die mich besonders berührt, weil ich als Kind über ältere Menschen etwas anderes gelernt habe, nämlich sie zu achten und zu ehren.

Das müsste eigentlich doch im C der DU festgeschrieben sein????

Ich weiß, ich weiß – ich bin eine Idealistin, eine Träumerin. Schon viele wollten mir die Realität “beibringen”.

Alle sind egoistisch, sei ‘es auch, sonst gehst du unter.

Ja, mag sein. Aber wo Visionen sind, da ist Zukunft! Und meine Zukunft wird die sein, dass ich in Ruhe neditieren kann – nachdem ich mit meiner Familie im Zoo und danach chic essen war.

Und zwar am Ende des Monats!

OOoooohmmmm, mediale Grüße!

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Mach dein Blog bekannt – vier verrückte Ideen

by Astrid 0 Comments

Hallo liebe(r) Leser,

 

heute habe ich mir mal Gedanken darüber gemacht, was man noch so tun könnte, um den Bekanntheitsgrad seines Blogs zu steigern.

 

Klar kennen wir die ganzen Tipps, die es schon vielfach im Internet gibt, zum Beispiel, auch mit anderen Bloggern in Kontakt zu treten oder in Foren seine Webadresse zu hinterlassen. (die als erstes eventuell trotzdem durchlaufen werden sollten!!!)

 

Doch hier habe ich 4 Tipps für dich, die etwas unkonventioneller sind, aber efolgreich.

 

  1. Veröffentliche ein Video über deinen Blog auf youtube

 

Das ist eigentlich nicht schwer. Dazu meldest du dich zu allererst auf youtube an. Dann brauchst du eine gute Foto- oder Videokamera und natürlich ein kleines oder großes Schnittprogramm. Der Windows Movie Maker ist vollkommen ausreichend, um ein kleines Homevideo zu drehen.

 

Natürlich darf ein gutes Konzept nicht fehlen, quasi die zündende Idee, wie du ein bisschen mit Pepp und Kreativität deine Botschaft hinaus ins Internet schickst. Am besten du sammelst eine Weile auf einem Stück Papier deine Einfälle und Ideen, vielleicht auch einen reißenden Slogan. Denk´daran, dass das Video dein Aushängeschild ist.

 

  1. Geh in den Supermakrt und pinn deine Webadresse bei Suchen & Finden an die Pinnwand

 

Eine unkonventionelle, aber ich denke doch wirkungsvolle Idee. Gerade wenn du gleichzeitig Verkäufer oder Gewerbetreibender bist, kannst du diese Möglichkeit nutzen, um Angebote bekannt zu machen. Oder du teilst mit deinem Blog der Menschheit dein ideelles Gednkengut mit. Auch hier kannst du Werbung für dich machen, indem du andere auf dich aufmerksam machst.

 

  1. Gestalte dir dein eigenes T-Shirt mit Werbung für deinen Blog

 

Eine gute Adresse, um eigene Entwürfe auf Kleidungsstücke oder Taschen drucken zu lassen ist spreadshirt.de Dann kannst du für deinen Blog Werbung laufen, warum denn nicht? Wenn du ein markanter “Typ” Mensch bist, dann fällst du einigen Leuten bestimmt auf und das kannst dir gut zunutze machen.

 

  1. Verziere dein Auto mit deiner Web-Adresse

 

Es muß ja nicht riesengroß sein, aber im Stau sollte es dein Hintermann gut erkennen können. Bestellen kann man es überall da, wo es möglich ist, seinen eigenen Schriftzug zu gestalten im Zuge des Verkaufs von Autoaufklebern.

 

Alle vier Ideen kamen mir heute früh in den Sinn und ich dachte mir, ehe ich es wieder irgendwo notiere und es dann im Gedankennirvana verschwindet, schreibe ich es doch gleich mal auf.

 

Natürlich erfordern solche Schritte der Werbung Selbstbewusstsein – aber hey – ich gehe davon aus, wenn du ein Blog schreibst, hast du genau davon ´ne Menge oder? Solltest du zumindest haben, denn jeder der bloggt, vor allem aus seiner eigenen Sicht, muss öffentlich auch dazu stehen können.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren und da es ja noch die Beta-Version ist, kannste auch gerne hier berichten, ob du eins dieser Varianten ausprobiert hast und wie es gelaufen ist. Es geht auch eine e-mail, die ich dann im Blog veröffentliche.

 

Also, hau rein und bis dahin!

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Kämpferin gegen das Hartz IV-Prinzip

Jobvermittlerin Inge Hannemann wurde des Dienstes enthoben, weil sie zu viel Verständnis für junge Arbeitslose hatte. Dagegen wehrt sie sich vor Gericht.

 

Als „Hartz IV-Rebellin“ sorgt Jobcenter-Mitarbeiterin Inge Hannemann für Furore. Auf ihrem Internet-Blog wettert die Hamburgerin, das „System Hartz-IV“ mache krank. Die 45-Jährige will keine finanziellen Sanktionen gegen Hartz IV-Empfänger verhängen, die nicht zu Terminen erscheinen oder Jobangebote ablehnen – aus ihrer Sicht verstößt diese Vorschrift gegen die Menschenwürde. Im April wurde Hannemann deshalb vom Dienst freigestellt. Dagegen wehrt sie sich juristisch. Am 28. August soll vor dem Arbeitsgericht Hamburg das Hauptsacheverfahren beginnen.

 

„Wie viele Tote, Geschädigte und geschändete Hartz IV-Bezieher wollen Sie noch auf Ihr Konto laden?“, schrieb die im Jobcenter Hamburg-Altona tätige Hannemann Anfang des Jahres in einem auf ihrem Blog veröffentlichten Brief an die Bundesagentur für Arbeit (BA). „Angst vor Sanktionen und die Behandlung als Mensch zweiter, dritter, vierter Klasse durch die Jobcenter führen nicht in Arbeit, sondern in die totale Verweigerung.“

 

Derzeit äußern sich die BA, Jobcenter Altona und Hamburger Sozialbehörde nicht direkt zum Fall Hannemann – meist mit Hinweis auf das schwebende Verfahren. Im Juni jedoch hatte die Bundesagentur in einer Mitteilung Stellung genommen: „Die Behauptungen von Frau Hannemann sind falsch und führen die Öffentlichkeit in die Irre“, hieß es.

 

Das Arbeitslosengeld II¨– auch umgangssprachlich Hartz IV genannt – widerspreche nicht dem Grundgesetz. Auch würden die Mitarbeiter der Jobcenter „durch ihre tägliche engagierte Arbeit“ nicht die Würde der Kunden verletzen.

 

Hannemann arbeitete seit Herbst 2011 in Teilzeit im Jobcenter Hamburg-Altona, war dort zuständig für Jugendliche, deren Vermittlung als schwierig galt. Sie begriff ihren Beruf auch als Sozialarbeit. Nach eigenen Angaben machte sie mit den Jugendlichen eine Analyse ihrer Stärken und Schwächen und half ihnen, ihre „Stolpersteine“ auf dem Weg ins Arbeitsleben zu beseitigen.

 

Damals wehrte sie sich in einem Eilverfahren gegen ihre Suspendierung, das Arbeitsgericht aber lehnte ihren Antrag ab. Im Hauptsacheverfahren will sie nun weiterkämpfen. „Ich mag den Job, und ich bin immer noch der Meinung, dass ich das System von innen heraus reformieren kann.“ Sollte sie verlieren, ist für sie klar: „Dann klage ich weiter bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.“

Quelle: www.sz-online.de

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