Im Kreis Mittelsachsen müssen fünf Sparten um ihre kleingärtnerische Gemeinnützigkeit bangen
Flöha. Das Landratsamt schaut jetzt genauer hin: Bei jeder siebenten der 35 Kleingartenanlagen, die voriges Jahr kontrolliert wurden, wackelt der besondere Schutz durch das Bundeskleingartengesetz. Zu hohe Hecken, zu viele Nadelbäume, fehlende Bewirtschaftung – das waren die Hauptkritikpunkte bei den Begehungen. Die Anerkennung der kleingärtnerischen Gemeinnützigkeit wurde bei der Hand voll Vereine ausgesetzt, sie werden dieses Jahr erneut kontrolliert.
Schätzungsweise noch eine halbe Stunde wird es dauern, bis meine 19 Monate alte Tochter aufwacht. Sie ist eine absolute Langschläferin und ich kann vorher noch in Ruhe das Wetter da draußen beobachten. Das war natürlich ein Scherz Seit um 5 bin ich nun am arbeiten, schreibe hier und da meine Texte und versuche uns so finanziell ein bisschen über Wasser zu halten.
Nebenbei schweift dann der Blick aus dem Fenster über die Straße.
Ganz eindeutig hieß es, dass heute Schnee fällt. Ich bin mir wirklich sicher, dass in den Nachrichten gesehen zu haben und auf bedeutenden Wetter-Portalen im Netz war auch die Rede davon. Freiberg wird im Schnee versinken, nachdem es gestern durch die extremen Orkanböen fast weggeweht wurde. Es steht ja kein Stein mehr auf dem anderen, so wie es die Unwetterwarnung vorausgesagt hatte. Schreckliche Stürme sind über Mittelsachsen hinweggefegt und haben mich und mein Kind durch die Luft gewirbelt, als wir gestern früh unterwegs in die Stadt waren – mit Kinderwagen und zu Fuß.
Was soll ich sagen, wir sind sicher wieder gelandet, aber es war wirklich ein furchtbarer Sturm.
Und heute versinken wir im Schnee, da bin ich mir ganz sicher. Es wird soviel Schnee geben, dass man gar nicht mehr laufen kann. Vorsichtshalber habe ich auch schon die Schneeanzüge und dick gefütterten Winterstiefel in den Flur gelegt – nicht zu vergessen das Wachs für die Schlittenkufen.
Ich könnte ja eigentlich gleich wie im vorigen Jahr (ich meine jetzt 2010) den Kinderwagen auf den Schlitten montieren. Dann muss es nur noch schneien.
Schneeflöckchen, Weißröckchen ….
Wettervorhersagen finde ich immer klasse. Vor allem die Unwetterwarnungen. Das gibt dem Alltag die richtige Würze, den spannenden Thrill, das gewisse Etwas. Ich habe sogar schon manchmal Endzeitstimmung empfunden, wenn der Himmel dunkel wurde. Kerzen liegen griffbereit im Schrank, falls es keinen Strom mehr gibt. Dosenfutter en masse, warme Wolldecken. Was man eben so zum Überleben braucht.
Manchmal bin ich aber auch ein wenig ernüchtert, wenn der Tag rum ist – und es ist nichts passiert. Keine Stürme, kein Schnee, ein bisschen Pieselregen und weiter nichts. Wo bleibt denn da das Katastrophen- Kribbeln.
Hier in Freiberg ist es immer noch sehr wetterfriedlich. Vielleicht ein wenig überfrierende Nässe, das kann schon möglich sein. Aber ansonsten recht mild, kein Niederschlag und schönes Wetter für einen Morgenspaziergang.
Falls also heute wieder eine Unwetterwarnung durch das Internet geistert – es ist wahrscheinlich nicht das Freiberg in Mittelsachsen gemeint.
Das ist eine Vorschau des Artikels Ein wunderschöner Morgen und kein Schnee – was soll denn der Mist!. Hier kannst du weiterlesen )
So wie jedes Jahr kam auch heute der Nikolaus durch die winterlichen Gefilde gestapft, wobei die Schneedecke hier in Freiberg noch nicht all zu hoch ist – im Vergleich zum letzten Jahr nicht der Rede wert.
Das ist eine Vorschau des Artikels Pünktlich zum Nikolaus … Leise rieselt der Schnee…. Hier kannst du weiterlesen )
Hahn zu Tillich: Niedriglohn-Politik der sächsischen CDU ist für Armut trotz Arbeit mitverantwortlich – deshalb jetzt Kurswechsel!
Zur Aussage des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU) anlässlich des CDU-Bundesparteitages, man dürfe „nicht zulassen, dass geltende tarifliche Mindestlöhne unterlaufen werden“, und dass deshalb das Entsendegesetz geändert werden müsse, erklärt der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, Dr. André Hahn:
Das ist eine Vorschau des Artikels Und die Sachsen rufen nach dem BGE ohne es zu wissen:. Hier kannst du weiterlesen )
Heute habe ich wieder was dazu gelernt. Ich hatte einen Termin beim Augenarzt, um nachprüfen zu lassen, ob mit meiner Hornhauttransplantation alles in Ordnung ist. Seit 14 Jahren lasse ich regelmäßig einmal im Jahr überprüfen, ob das linke Auge sehtüchtig ist.
Land unter in Freiberg. Ein Thema beherrscht die Stadt: der Schnee. Rund um die Uhr sind Hauseigentümer und Winterdienstunternehmen im Einsatz, doch der weißen Pracht ist derzeit kaum Herr zu werden. Neben den regulären Einsatzfahrzeugen sind bereist sechs zusätzliche Lkw und fünf Radlader sowie ein Radbagger zum Schneeabtransport in verkehrswichtigen Straßen im Einsatz.
Ständige Verbindungen zwischen der Rettungsleitstelle, der Polizei und dem ÖPNV mit der Stadtverwaltung sorgen dafür, dass stets und schnell reagiert werden kann – aber eben nicht überall und sofort. „Wir müssen Prioritäten setzen“, weiß Kerstin Titze, stellvertretende Tiefbauamtsleiterin. Dafür bittet Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm „alle Bürger und Gäste unserer Stadt um Verständnis“.
Längst suchen die Mitarbeiter der Verwaltung nach weiteren Möglichkeiten der Entlastung für die Verkehrssituation in der Stadt.
Seit 6. Dezember wird der Schnee bereits aus der Altstadt abgefahren, für folgende Straßen beginnt dies mit schwerer Technik und Transportern so wie es möglich ist, wenn die dort parkenden Autos die Straße verlassen haben. Eine entsprechende Beschilderung ist angebracht: Nonnengasse, Wasserturmstraße, Talstraße, Fischerstraße, Bahnhofstraße, Kesselgasse, Meißner Gasse, Lessingstraße, Külzstraße, Am Bahnhof und Stollnhausgasse.
Mit Hochdruck werden auch Ausweich-Parkmöglichkeiten geprüft wie u. a. Schulhöfe. „Hier könnten wir dann allerdings nur die Zufahrt gewährleisten. Denn wenn die Plätze beparkt sind, ist ein Beräumen unmöglich“. Darauf weist Bürgermeister Sven Krüger hin.
Weitere Entlastung sollen kurzfristige Verkehrsanordnungen bringen. So wird ab morgen (Donnerstag, 16. Dezember), daher u. a. der Franz-Kögler-Ring aus Richtung der B 101 (Brander Straße) in Richtung B 173 (Chemnitzer Straße) als Einbahnstraße ausgewiesen. So kann Gegenverkehr vermieden und ein besserer Verkehrsfluss erreicht werden.
Diese Regelung ist für weitere Straßen vorgesehen. Die Freiberger werden gebeten, auf die Sonderbeschilderungen zu achten. Auch hierbei gilt: Es muss schnell gehen. Bei neu aufgestellten Verkehrsregelungen dürfen Fahrzeuge, die dort geparkt sind, eigentlich erst nach 72 Stunden abgeschleppt werden. Um hier schneller voran zu kommen, werden die Fahrzeughalter gebeten, die Beschilderung zu beachten und ihre Fahrzeug umzuparken. Im Gegenzug versucht das Ordnungsamt, die Fahrzeughalter zu ermitteln und zu benachrichtigen.
Trotz aller Bemühungen laufen in der Stadtverwaltung die Telefonleitungen heiß, beschweren sich die Bürger ob nicht beräumter Straßen oder Wege. Verständnis gibt es da wenig.
Dabei beginnt der Arbeitstag für alle im Winterdienst eingesetzten städtischen Mitarbeiter verstärkt durch Fremdfirmen gegen 2.30 Uhr, im Zwei-Schicht-System – sieben Tage die Woche. Das ist längst geregelt. Schon Ende Juli stand der Winterdienstplan fest, flexible Änderungen eingeschlossen. Doch sowohl personell und maschinell, wie auch finanziell „ist irgendwo Schluss“, weiß Kerstin Titze.
Denn das Schneeberäumen auf den 140 Kilometer zu beräumenden Straßen ist durch zahlreiche Einmündungen – durchschnittlich alle 50 Meter eine – erschwert. Hier können die Schneepflüge und andere Einsatzfahrzeuge nicht „einfach durchfahren“, sondern müssen die Einmündungen extra freihalten. Das kostet Zeit. Erschwert wird das Beräumen zudem durch parkende Autos am Straßenrand. Hier weist das Ordnungsamt darauf hin, dass die Straßenreinigungszeiten weiter gelten. In dieser Zeit, wo sonst die Kehrmaschinen durch die Straßen fahren, sollen diese beräumt werden. „Dazu ist es wichtig, dass keine Autos dort geparkt sind“, betont Antje Liebernickel, Ordnungsamtsleiterin. Sie weiß, dass diese Bitte derzeit doppelt schwer wiegt, aber nur mit gegenseitigem Verständnis „können wir der Lage Herr werden“.
Das ist eine Vorschau des Artikels Verkehrsrechtliche Anordnungen und Sonderparkplätze sollen Entlastung bringen. Hier kannst du weiterlesen )
In Freiberg gibt es gar keinen Weihnachtsmarkt, weil dieser nämlich Christmarkt heisst und laut einer Umfrage des Mitteldeutschen Rundfunks von 2008 zu den schönsten Weihnachtsmärkten in Deutschland zählen soll.
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