IBD – Wenn Katze oder Hund an Morbus Crohn erkranken

IBD ist die Abkürzung für “Inflammatory Bowel Disease”, Formen der chronischen Darmentzündung, deren Ursache häufig unklar ist und die auch bei der Katze und dem Hund vorkommt. Die Bezeichnung stammt ursprünglich aus der Humanmedizin, eine Form ist dort als “Morbus Crohn” bekannt.
Durch die Entzündung können sich Verdickungen im Darm bilden, die zu Schwierigkeiten bei der Verdauung führen. Die verdickten Darmschlingen sind bei entsprechend starker Ausbildung tastbar und können zu einem schmerzhaften Abdomen führen. Erkrankte Tiere haben fast immer Durchfall, gelegentlich Erbrechen sie auch.

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Fröhliche Feiertage: Magen-Darm-Keim löst Morbus-Crohn-Schub aus

So ist das manchmal im Leben… Da hatte ich mir nun vorgenommen, regelmäßig für Lesestoff in meinem Blog zu sorgen und dann ist es einfach passiert: Ich lag zwei Wochen mit extremen Darmkoliken im Bett und konnte fast gar nichts mehr tun, außer auf Toilette rennen.
Die Bauchkrämpfe kamen in ziemlich pünktlichen Intervallen von 15 Sekunden höllisch schmerzhaften Verkrampfungen des Darms und ca. 40 Sekunden Ruhe dazwischen. Es wurde und wurde nicht besser, die Durchfälle waren mittlerweile bei einer Frequenz von 10 – 15 pro Tag – mal wieder – und ich musste brechen.
Zuerst nahm ich einen Noro-Virus an und versuchte die Ruhe zu bewahren. Zwieback und Fencheltee waren so ziemlich das Einzige, was überhaupt drin blieb – bis ich auch darauf wirklich keinen Hunger mehr hatte. Nach einer Woche in diesem Zustand ging ich dann doch zum Hausarzt, weil mittlerweile mein Bauch ganz extrem angeschwollen war, es rumorte und plätscherte darin wie tausend Wasserfälle, aber die ganze Luft entwich einfach nicht – es war, als hinge alles oberhalb des Bauchnabels irgendwie fest und es tat einfach nur extrem weh.
Der Arzt tastete den Bauch ab und beruhigte mich, dass es wohl wirklich ein Magen-Darm-Keim ist, da er die vorangegangene Woche schon 100 Meldefälle hatte, denn Durchfallerkrankungen müssen an das Gesundheitsamt gemeldet werden.
Aber ich machte mir dennoch Sorgen, dass es sich vielleicht um eine Stenose handeln könnte, die keine Nahrung mehr durchlässt. Seit dem 11. Dezember war ich schließlich außer Gefecht gesetzt und mein Freund kümmerte sich um unser kleines Mäuschen.
Makaber, dass der erste „Zwei-Wörter- Satz“ unser 19 Monate alten Tochter dieser war: „Mama-heia“.
Ja Mama lag im abgedunkelten Schlafzimmer, da ich auch noch Migräne-Anfälle dazubekam… und da wir nicht wussten, was ich wirklich habe, sollte meine Tochter möglichst nicht ins Schlafzimmer kommen, einer mit Magen-Darm-Grippe in der Familie reicht.
Vor meinem Morbus Crohn habe ich wirklich großen Respekt, denn die Krankheit ist tückisch und unberechenbar, beim letzten Mal mit solchen Bauchschmerzen hatte ich fünf Löcher im Darm, und das Ganze endete mit einer Not- Operation und der Anlage eines Anus praeter.
Mein Hausarzt gab mir den weisen Rat, mich bei stärkeren Schmerzen ins Krankenhaus zu begeben und was soll ich sagen, am 27. Dezember tat ich genau das, weil ich vor Schmerzen nicht mehr laufen konnte, mir kotzübel war, der Bauch so aufgebläht war wie im achten Monat schwanger, der Durchfall nicht mehr aufzuhalten war und ich wirklich nur noch ein starkes Schmerzmittel haben wollte.
Wir fuhren dann abends um elf in die Notaufnahme ins Freiberger Krankenhaus und ich muss sagen, es war schon Panik da, als der Notarzt von einer Operation ausging. Später zerschlug sich durch den Oberarzt und den Gastroenterologen Gott sei Dank diese Idee.
Durch mehrere Röntgenbilder und den Ultraschall bestätigte sich, dass ich tatsächlich eine entzündliche Stenose – also eine Darmverengung- hatte, so wie es mir schon mein Gefühl sagte. Ich wurde auf 250 mg Prednisolon gesetzt für drei Tage – ein Hammer-Zeug, was aber sofort half. Der CRP war zu dieser Zeit auf 160, ging jedoch innerhalb kürzester Zeit auf 43 runter und die Entzündung im Darm schwoll ab. Hallo Morbus Crohn- wolltest du mich mal wieder ärgern? ;)
Nach den drei Tagen bekam ich angepasst an das Körpergewicht 90 mg Prednisolon, welches ich nun langsam ausschleichen muss, je 20 mg pro Woche weniger.
Anfang März werde ich dann gespiegelt und dann schauen wir mal, wie es in meinem Darm so aussieht. Fest steht, dass ich eine durchgängige Stenose im Dickdarm habe und wahrscheinlich auch Verengungen im Dünndarm, was diese sogenannte Passagestörung hervorrief, sprich also die Nahrung wird nicht mehr weitertransportiert und staut sich vor oder in der Darmverengung. Bei mir war das Ganze kurz vor dem Darmverschluss.
Tolle Festtage!
Das zweite Mal in meinem Leben habe ich nun Silvester im Krankenhaus verbracht, während mein Schatz recht verlassen zuhause vor dem Fernseher saß, aber wir haben es überstanden und nächstes Jahr rutschen wir hoffentlich schwungvoller ins Neue Jahr!
So wünsche ich meinen Stammlesern jetzt noch alles Gute für 2012, denkt dran, die Welt geht nicht gleich unter, auch wenn das die Maya behaupten… jeden Tag geht die Sonne auf – und wenn „nur“ im Herzen. Lasst euch nicht unterkriegen!

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Schübe Unterschiede Morbus Crohn /Colitis Ulcerosa

Während sich bei der Colitis Ulcerosa die äusseren Darmschichten entzünden, durchdringen die Entzündungen beim Morbus Crohn alle Darmschichten. Es gab aus meinem Umkreis öfter die Beschreibung, der Darm löse sich förmlich auf. Bei extremen Schüben kann man das wirklich so sehen. Durch die Entzündungsherde werden sämtliche Darmschichten porös und dünnschichtig. Während eines Schubes, der weder erkannt noch medikamentös behandelt wird, kann es somit zu Darmdurchbrüchen kommen, nachdem die Entzündung eine Art Loch im Darm bildet. Wir können das bildlich vergleichen mit einer Wunde an der Hand oder dem Bein, wenn wir uns verletzt haben und sich diese Wunde entzündet. Wir wissen alle, was passiert, wenn sich so eine Wunde zu einem Entzündungsherd entwickelt und durch Verunreinigungen Eiter bildet.
Damit sich diese Entzündungen im Darm nicht ausbreiten, haben sich Immunsuppressiva wie Azathioprin oder Steroide wie Prednison als sinnvoll erwiesen. Die Nebenwirkungen sprechen jedoch für sich und lösen die Angst aus, dass man davon abhängig wird oder zunimmt.

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Machts die Milch? Morbus Crohn: eine Mykobakteriose?

Ich habe heute beim Surfen wieder mal einen gut geschriebenen Artikel über die mögliche Ursache von Morbus Crohn entdeckt und möchte euch diese pdf nicht vorenthalten. Wer mit dem Dr. in Kontakt treten möchte, kann dies tun – unter meinem Eintrag habe ich die Webadresse als Quelle angegeben.

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Hilft eine Ernährungstherapie bei Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa?

Die zwei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind oft mit heftigen Schmerzen verbunden.

Denn gleichwohl es zwischen den zwei Krankheiten Unterschiede gibt, zeichnen sich die Symptome in beiden Fällen durch Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Fieber und Mangelerscheinungen aus und können bis zu Darmblutungen und Koliken reichen.

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Das Gen FUT2 beeinflusst die Darmflora

Risikogene und Bakterien spielen eine wichtige Rolle bei der Anfälligkeit für Darmerkrankungen wie Morbus Crohn. In einer Studie hat ein interdsziplinäres Team des Exzellenzclusters Entzündungsforschung diese Tatsache wissenschaftlich belegt.

 

Kiel – Bisher ist wenig bekannt darüber, wie sich Risikogene und Bakterien gegenseitig beeinflussen. Eine neue Erkenntnis über dieses Zusammenspiel von Genotyp und Darmflora haben jetzt John Baines und seine Kollegen vom Exzellenzcluster Entzündungsforschung gewonnen.

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Schwerbehindertengrad ist nun endlich 40 – lächerlich!

Wieder einmal habe ich fast ein Jahr warten müssen, eh mein Schwerbehindertengrad endlich vom Landratsamt Mittelsachsen “festgestellt” wurde. Dieses Mal wurde er nun von 20 auf 40 angehoben, weil sich der Morbus Crohn verschlimmert hat.

Der Bauchwandbruch sowie der vernarbte Bauch als postoperativer Schaden ebenso die rheumaartigen Gelenkschmerzen als Begleiterscheinung des Morbus Crohn könnten dabei nicht berücksichtigt werden, heißt es in dem netten Schreiben.

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Der Weg des Patrick Dieckmann – Überwindung der Krankheit Morbus Crohn

Der Weg des Patrick Dieckmann – Überwindung der Krankheit Morbus Crohn

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Kuhbakterien fördern Morbus Crohn

In Kuhmilch steckt ein Bakterium, das das körpereigene Immunsystem irritiert. Es hält die Fresszellen davon ab, Durchfallerreger zu attackieren. Die Folge können chronische Darmprobleme sein.
Der Erreger Mycobacterium paratuberculosis verursacht bei Rindern die Johnsche Krankheit, die große Ähnlichkeit mit der entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn bei Menschen hat. Schon seit Langem vermuten einige Mediziner deshalb, dass es einen Zusammenhang zwischen den beiden Krankheiten geben könnte – eine Theorie, die bislang allerdings umstritten ist.

John Rhodes und seine Kollegen von der Universität Liverpool haben nun einen Mechanismus aufgedeckt, der diesen Verdacht erhärtet. „Wir konnten zeigen, dass dieses Bakterium ein komplexes Zuckermolekül absondert, die sogenannte Mannose“, erklärt der Wissenschaftler. Der Zucker verhindert, dass bestimmte Immunzellen, sogenannte Makrophagen, eindringende Kolibakterien (E. coli) abtöten.

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Studie Morbus Crohn: Genetische Unterschiede bei betroffenen und gesunden Zwillingen

300.000 Menschen sind allein in Deutschland von den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa betroffen, Tendenz steigend. Die Gründe für die Entzündugen des Verdauungstraktes sind nach wie vor weitgenhend unklar. Einige Ursachen, wie genetische Veranlagungen, beginnen wir jetzt, durch die Forschungsergebnisse der letzten Jahre, besser zu verstehen. Allerdings hat sich wieder einmal gezeigt, dass die Mechanismen genetischer Steuerungen komplexer sind als anfänglich vermutet. Um die Voraussetzungen zu schaffen, die Krankheit nicht nur besser zu verstehen, sondern auch wirkungsvoller behandeln zu können, untersucht die Arbeitsgruppe von Prof. Stefan Schreiber (Christian-Albrechts-Universität Kiel) Veränderungen im Erbgut (DNA), so genannte Gen-Mutationen, die zu einer Veranlagung für die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen beitragen: ein wichtiger Schritt zur Aufklärung der Darmentzündungen. Neueren Erkenntnissen zufolge können nicht nur Veränderungen der Gene, sondern auch die Anzahl eines einzelnen  für die Krankheit wichtigen Genes im Erbgut von großer Bedeutung sein. `Auch dadurch unterscheiden sich´ – laut Prof. Schreiber- `die Menschen in ihrem Erbmaterial viel stärker voneinander, als wir bisher wahrgenommen haben´. Genetische Copy-Nummer-Varianten (CNV) bezeichnen Abweichungen der Anzahl der Kopien eines bestimmten DNA-Abschnittes innerhalb eines Genoms. Mehr als 1.400 CNV sind beim Menschen bekannt. Man nahm bisher an, dass jedes Gen in zwei Kopien im Genom vorliegt. Jedoch zeigen einige Gene einen Verlust oder Zugewinn der Genkopien. So kann ein Gen in nur einer Kopienzahl, aber auch in drei, vier oder mehr vorliegen. Ähnlich wie mit Single-Nucleotide-Polymorphismen lassen sich auch mit CNV Individuen voneinander eindeutig unterscheiden, da diese CNV für jede Person spezifisch sind.. Diese können Auswirkungen auf die Veranlagung für Erkrankungen haben. Dergestalte Unterschiede im Erbgut werden auch als epigenetische Merkmale bezeichnet und betreffen die sekundäre Struktur der DNA.

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