Jan 162016
 
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Eine rote Nelke an einem Geländer vor dem Obelisken des Theodosius, jener Sehenswürdigkeit in Istanbul, die die deutsche Touristengruppe am Dienstagmorgen gerade bewunderte, als der Attentäter seinen Sprengsatz zündete – eine der vielen Beileidsbekundungen für die Opfer und ihre Hinterbliebenen. Die türkischen Zeitungen erscheinen mit den Worten „Im Herzen bei Euch“ auf der Titelseite.

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Sep 302015
 
Juana Kreßner  / pixelio.de

Am 3. Oktober jährt sich die Wiedervereinigung zum 25. Mal. Aus diesem Anlass haben junge Leute aus Zwickau 25 Zeitzeugen befragt. Einer von ihnen ist Stefan Kolev – der Bulgare lehrt als Professor an der WHZ. Eine 21-Jährige hat ihn porträtiert.

Von Sara Voigt*
erschienen am 30.09.2015

Zwickau. Stefan Kolev, geboren in Bulgarien, kann sich noch genau daran erinnern, dass er am 9. November 1989 bei seinen Großeltern war. Sein Opa sagte mit Blick auf den Fernseher: „Ach, in Berlin tut sich etwas.“ Am Tag darauf stürzt auch das sozialistische Regime in Bulgarien in sich zusammen. Noch heute sieht sich Stefan Kolev als Kind bei einer der größten Kundgebungen in Sofia im Juni 1990 auf den Schultern seines Vaters sitzen – inmitten von einer Million Menschen.

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